Die Daniel Düsentriebs von morgen – 91 junge Leute zeigen beim "Jugend forscht"-Regionalwettbewerb außergewöhnliche Arbeiten

Fotos: Jungwirth

Spannende Dinge haben 91 jungen Leute, die am Regionalwettbewerb Voralpenland „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teil genommen haben, untersucht. Auch wenn nicht jeder von ihnen als Sieger auserkoren wurde, ist es doch eine beachtenswerte Leistung, die die Schüler im Alter zwischen neun und 21 Jahren bei ihren Experimenten auf die Beine gestellt haben.

„Es ist einfach toll, mitzuerleben, was für Ideen die jungen Menschen haben und wie sie diese umgesetzt haben“, sagte die Patenbeauftragte der Firma Hoerbiger, Kerstin Giebel. Seit nunmehr sieben Jahren richtet die Firma Hoerbiger diesen Wettbewerb aus und für den ein oder anderen kann durch ihn eine Eintrittskarte in eine tolle Forscher- und Wissenschaftlerkarriere gelöst oder später einmal mit einer Beschäftigung bei Hoerbiger belohnt werden. In der Peitinger Schlossberghalle hatten die 91 jungen Forscher ihre Projekte an 52 Ständen aufgebaut, hatten Plakate geschrieben, gaben Erklärungen zu ihren Forschungsuntersuchun- gen ab und präsentierten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Physik, Technik und Geo- und Raumwis- senschaften ihre Forschungsergebnisse. „Milch macht müde Männer munter“, sagte der zehnjährige Lukas Koehler und fügte sogleich an: „Aber das stimmt nicht immer, denn manche Menschen haben eine Laktose­intoleranz“. Zusammen mit Bernadette Bolch, beide gehen in die fünfte Klasse der Pfaffenwinkel-Realschule Schongau, hat Lukas laktosefreie Butter, Milch und Joghurt hergestellt. Marina Graßl und Lena Weiß, (beide 14) und Schülerinnen der Pfaffenwinkel-Realschule indes haben sich mit verschiedenen Arten des Mumifizierens im Altertum und heute beschäftigt. Während Annelene Erdlenbruch vom Gymnasium Tutzing einen Kochtopf mit entsprechenden Sensoren versehen hat, damit diese vor dem Überkochen durch ein akustisches Signal warnen, hatte Kevin Sachs von der Pfaffenwinkel-Realschule am Nachbarstand Experimente mit einem Nitinoldraht parat. „Nur der erste Platz qualifiziert zum Landeswettbewerb, der vom vierten bis zum siebten April in Würzburg stattfinden wird“, erklärte Wettbewerbsleiter Dr. Stefan Felber. Zwar errangen Schüler aus der Region keinen ersten Platz, aber ganz leer gingen sie dann doch nicht aus. Den Sonderpreis der Gemeinde Altenstadt erhielten Thomas Demmel, Patrick Dietl und Peter Thoma, alle Auszubildende bei Hoerbiger, mit ihrem Forschungsthema „Lochfraß in Kupferleitungen“. René Burkart von der Pfaffenwinkel-Realschule Schongau gewann mit seiner Forschungsarbeit „Ökologische Energiealternative“ den Sonderpreis „nachwachsende Rohstoffe“. Tobias Magg und Sandra Schwathe, ebenfalls von der Pfaffenwinkel-Realschule, erhielten für ihr Thema „Auch alte Autos können umweltfreundlich sein“ den Sonderpreis des Marktes Peiting. Jasmin Koppold, Lena Schaffrath und Nathalie Tach von der Realschule Weilheim heimsten gleich zwei Preise für ihre Untersuchungen zu „Mit welcher Flüssigkeit wachsen Pflanzen am schnellsten?“ ein – einmal den Sonderpreis des Landkreises und den Preis für die beste Standgestaltung.

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