Wohnraum in der Schwebe

Dauerbrenner Butterwerksgelände: Neuer Anlauf mit Startschwierigkeiten

Zwölf Wohneinheiten will der Bauwerber im ehemaligen Verwaltungsgebäude unterbringen. Mehrere Fragen sind offen, der Bauausschuss übernimmt.
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Zwölf Wohneinheiten will der Bauwerber im ehemaligen Verwaltungsgebäude unterbringen. Mehrere Fragen sind offen, der Bauausschuss übernimmt.

Steingaden – In Steingaden könnte neuer Wohnraum für bis zu einem Dutzend Parteien entstehen. Dafür würde das Verwaltungsgebäude des Hochland-Käserei-Areals umgebaut – vorausgesetzt, die Gemeinderäte entscheiden sich für das Projekt. Doch zunächst einmal wurde der Bauantrag an den Bauausschuss weiterverwiesen, nachdem man sich beim Thema Stellplätze und einer möglichen Bepflanzung nicht einig wurde. 

Das Areal des ersten Butterwerkes beziehungsweise der heutigen Firma Hochland steht bereits seit geraumer Zeit im Mittelpunkt der Diskussionen. Schon unter Bürgermeister Xaver Wörle hatte man diverse Studien und Projekte angeschoben für die Nachnutzung des relativ großen Areals und der Gebäude dort. Nicht zuletzt hatte sich Studenten der TU München Gedanken gemacht, wie man die Gebäude rings um den Marktplatz unter Einbeziehung des Hochland­areals nutzen könnte.

Nun lag der Antrag auf Nutzungsänderung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Hochland-Käserei-Areals auf dem Tisch der Verwaltung, der Bauwerber möchte in dem zweigeschossigen Bau auf drei Etagen zwölf Wohneinheiten unterbringen; je drei in Erd- und ersten Obergeschoss und sechs weitere im Dachgeschoss, wobei die Schlafzimmer im hohen Dach des Gebäudes Platz finden sollen.

Stolperstein Lärmschutz?

Probleme beziehungsweise Diskussionen gibt es scheinbar aber bereits beim Thema Lärmschutz-Gutachten. Liegt das ehemalige Verwaltungsgebäude in der Welfenstraße 15 doch in der Nachbarschaft der Sägerei und zweier gastronomischer Betriebe. Es müsse auf jeden Fall gesichert sein, dass weder der gastronomische Betrieb aufgrund der Lärmschutzauflagen leiden könne noch das Sägewerk. Eine Erweiterung des Sägewerkbetriebs müsse möglich sein, ebenso wie die der Restaurants. Neben dem Thema Brandschutz beziehungsweise zweiter Rettungsweg sahen die Räte auch noch Klärungsbedarf bei der Bepflanzung und der Zufahrt zur Tiefgarage, die hinter dem Gebäude entstehen soll.

Diese Fragen sollen die Räte nun bei einem Ortstermin des Bauausschusses klären.

Oliver Sommer

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