Fußballplätze werden verlegt

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Fußballtraining auf der stillgelegten Hausmülldeponie: Dieses Gelände muss geologisch beprobt und danach saniert werden.

Peiting – Das ist ein wichtiger Schritt zur Sanierung der stillgelegten Hausmülldeponie in Peiting, die sich südlich des Bauhofs befindet, 20 000 Kubikmeter Volumen hat und 1970 stillgelegt wurde: Die Gemeinderäte haben einem Zuschussvertrag zugestimmt, der mit der Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (kurz GAB) geschlossen wird. Diese Vereinbarung ist Grundlage dafür, dass als nächstes eine Detailuntersuchung vorgenommen werden kann.

Marktkämmerer Christian Hollrieder erläuterte im Gemeinderat, das Wasserwirtschaftsamt Weilheim verlange Maßnahmen für eine Sicherung. Schadhaftes Material, das in die Grube südlich des Bauhofs und der Feuerwehr eingebracht wurde, dürfe keinesfalls ins Grundwasser gelangen.

Peiting ist wie alle anderen bayerischen Kommunen zu einem jährlichen Beitrag an die GAB verpflichtet. Bei der Marktgemeinde sind es 6000 Euro – umgerechnet gut 50 Cent je Einwohner. Dafür wird Städten und Gemeinden die Sicherheit geboten, dass sie Altlasten-Sanierungen finanziell nicht alleine stemmen müssen, sondern dabei maßgeblich von der GAB nach dem Solidarprinzip unterstützt werden.

Im Fall der Peitinger Hausmülldeponie bedeutet das, dass die Marktgemeinde – egal wie teuer die Maßnahme auch wird – einen festen Betrag von 126 000 Euro aufwenden muss. Da könne man froh sein, bekundete Hollrieder. Denn konkrete Angaben dazu, wie teuer die Sanierung der Hausmülldeponie letztlich wird, gibt es nicht. Ein Aufwand bis zu zwei Millionen Euro wird aber keinesfalls ausgeschlossen.

Sichere Angaben dazu, wie teuer die Sanierung wird, hat man erst nach einer detaillierten Erprobung des Deponiekörpers. Beauftragt ist damit ein geologisches Fachbüro aus Utting am Ammersee.

Dem finanziellen Vorteil, dass der Großteil der Kosten von der GAB übernommen wird, steht jedoch ein zeitlicher Nachteil gegenüber. Erweiterungsmaßnahmen fürs Gelände des Bauhofs und des Feuerwehrhauses könnten dort frühestens 2019 in Angriff genommen werden, machte Bürgermeister Michael Asam deutlich.

Zwei neue Fußballplätze

Auf dem alten Deponie-Körper sind zurzeit Trainingsplätze für die Fußballer. Diese sollen noch heuer weiter nach Süden verlagert werden. Dort befindet sich auf einem Grundstück der Gemeinde eine Grube, die aufgefüllt werden muss. Für diesen Bereich haben die Gemeinderäte den Bebauungsplan „Ehemalige Gemeindekiesgrube“ beschlossen. Der sieht zwei Fußballplätze sowie einen Lärmschutzwall vor. Denn im Osten des Geländes befindet sich ein Haus mit Seniorenwohnungen. 

jj

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