Danach ist im Lechgau davor

Ausblick aufs anstehende Trachtenfest in Hohenfurch

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Sie freuen sich auf das 97. Lechgau-Trachtenfest vom 16. bis 19. Juli in Hohenfurch: Zweiter Gauvorstand Matthias Strauß, Gauvorstand Franz Multerer, Schwalbenstoaner-Vorstand Franz Linder und Schirmherr Guntram Vogelsgesang (v. links).

Hohenfurch – Es ist der Höhepunkt im Kalender der Trachtler, und so war das Lechgau-Trachtenfest auch Hauptthema bei der diesjährigen Vorständebesprechung des Lechgaus. Traditionell findet das Treffen zum Jahresbeginn dort statt, wo das nächste Gaufest ausgerichtet wird. Heuer also in Hohenfurch.

Die Vorstände aller 19 Vereine des Lechgaus hatten sich im Restaurant Piroska eingefunden, um das vergangene Gaufest zu besprechen, sich über das kommende zu informieren und Neuigkeiten von Gauvorstand Franz Multerer zu erfahren. Was war gut, was könnte man optimieren? Diese Fragen hatte sich auch Markus Wölfle gestellt, der mit seinem Trachtenverein Schloßbergler Schongau das Gaufest im letzten Jahr ausgerichtet hat.

„Richtig gut kam der Gaufestmontag an, mit Trachtenmarkt und der Kapelle So&So mit rund 2.000 Besuchern“, resümierte er. Doch auch die drei anderen Tage seien hervorragend gelaufen mit insgesamt rund 6.500 Gästen. Probleme gab es mit den Parkplätzen auf dem Volksfestplatz, da sich manch Autofahrer nicht von Flatterbändern und Halteverbotsschildern beeindruckt zeigte. „Freilich ist das alles viel Arbeit, aber rückblickend kann ich sagen, dass so ein Fest einen Verein noch viel näher zusammen bringt“, lautete Wölfles Fazit.

Franz Linder, Vorstand der Schwalbenstoaner Hohenfurch, notierte eifrig mit, denn sein Verein ist in diesem Jahr vom 16. bis 19. Juli Ausrichter des Lechgau-Trachtenfests. Das Programm steht schon: Auch die Hohenfurcher werden ihr Gaufest vier Tage lang feiern, allerdings nicht mit einem drangehängten Montag, sondern mit einem vorangestellten Donnerstag.

An diesem erfolgt ab 19 Uhr der Festauftakt mit Bieranstich und einem boarischen Wettstreit. Am Freitag wird zur Musik von BLECHpfiff und der Fäschtdags-Musig getanzt und am Samstag folgt der traditionelle Heimatabend mit den Plattlergruppen des Lechgaus. Höhepunkt ist der Festsonntag mit Kirchenzug, festlichem Gottesdienst und dem großen Festzug. Das Festzelt wird im Norden der Gemeinde stehen. „Ich möchte euch heute schon bitten, dass ihr alle darauf hinweist, der Beschilderung zum Zelt zu folgen, sonst wird‘s problematisch“, verwies Linder auf die etwas komplizierte Verkehrslage.

"Wir stemmen das"

Doch könne er auf ganz viel Unterstützung seitens aller Hohenfurcher Vereine zählen, und so wird auch dieses Gaufest der Höhepunkt im Kalender der Trachtler. Dessen ist sich auch Schirmherr Guntram Vogelsgesang sicher: „Wir werden das Fest stemmen, weil wir alle an einem Strang ziehen.“

Alle Vereine im Lechgau stemmen auch gemeinsam eine Trachtenausstellung, die im ­April in Thaining stattfinden wird. An zwei Tagen wird es im dortigen Rochlhaus alles zu sehen, und vor allem zu erleben geben, was den Lechgau ausmacht. Zudem richtet der Verband im Mai ein Mariensingen anlässlich des 400-jährigen Jubiläums der Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg aus. Auch 2020 wird ein ereignisreiches Jahr für die Trachtler des Lechgaus.

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cw

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