Wegen Steuern und Lärmschutz: 

Ingenrieder Dorfladen-Planung muss geändert werden

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So soll der Dorfladen in Ingenried aussehen. Innen muss aus steuerlichen Gründen eine Trennung zwischen Laden und Bäckerei erfolgen.

Ingenried – Kleine Verzögerungen sind beim Dorfladen in Ingenried wohl zu erwarten: Die Planungen müssen aus steuerlichen und lärmschutztechnischen Gründen überarbeitet werden. Aber auch gute Nachrichten kann der zweite Bürgermeister Georg Echtler auf Nachfrage des Kreisboten verkünden: In der vergangenen Woche wurde dem Projekt ein Zuschuss von 39.000 Euro bewilligt.

In das Gebäude der ehemaligen Metzgerei Martin soll der Dorfladen bis Ende des Jahres einziehen können. Probleme tauchten jetzt aufgrund des Lärmschutzes auf: Die Bäckerei Würfl, die in den Dorfladen mit einziehen wird, muss ihre Waren in einem geschlossenen Raum verladen. Dabei gehe es vor allem um Arbeiten, die vor 6 Uhr am Morgen vonstatten gehen, so der Vize-Bürgermeister. Gelöst werden soll dieses Problem mit einer Fertiggarage. Inklusive Verkleidung wird diese die Gemeinde zusätzlich 20.000 Euro kosten, da sie die Räume an die Bäckerei vermieten wird.

Damit hängt indirekt auch das zweite Problem zusammen: Da die Gemeinde die Bäckerei vermietet, den Dorfladen aber selbst betreibt, muss aus steuerlichen Gründen eine Trennung der beiden Bereiche erfolgen, wie Echtler erklärt. Erreichen wolle man das durch eine Glaswand. Wenn beide Geschäfte offen sind, könne auch die Trennwand geöffnet bleiben. Bei unterschiedlichen Öffnungszeiten von Bäckerei und Dorfladen, werde sie geschlossen, so der Vize-Bürgermeister.

Insgesamt kommt auf die Gemeinde nach Abzügen und Umlagerungen rund eine halbe Million Euro zu. Eine Unterstützung gibt es nun von Seiten des Leader-­Projektes: „Ein Zuschuss von 39.000 Euro wurde letzte Woche in der Sitzung des Lenkungsausschusses bewilligt“, kann Echtler bestätigen.

asn

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