Eine Tradition fortgesetzt

Beim Ehrenamtsempfang auf dem Hohen Peißenberg

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Ministerin Prof. Dr. Marion Kiechle, MdL Harald Kühn, MdB Alexander Dobrindt, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Bezirksrätin Alexandra Bertl (steh.v.li.) dankten den Ehrenamtlichen.

Hohenpeißenberg – Die jährliche Einladung des CSU-Kreisvebandes an die Vereinsvorsitzenden, Initiativen und kirchlichen Gruppen ins Terrassen-Café auf dem Hohen Peißenberg hat Tradition.

Wie CSU-Kreischef Alexander Dobrindt dort erklärte, geht es um ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für diejenigen, die sich engagieren, und um die Bitte, nicht nachzulassen: „Der Staat selbst könnte nicht leisten, was Sie alltäglich schaffen und bewegen für die Gemeinschaft.“

Bayerns Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Marion Kiechle, hob hervor, dass gerade junge Menschen in Vereinen gute Vorbilder finden und zu Eigeninitiative und Verantwortung befähigt würden. Als Medizinerin verwies sie auf Erkenntnisse statistischer Untersuchungen zur gesundheitlichen Bedeutung der sozialen Inte-

gration – mit dem klaren Ergebnis: „Wer sich engagiert, der lebt auch länger.“ Die Bayerische Ehrenamtskarte sei als sichtbarer Ausdruck der Wertschätzung zu verstehen. Sie berechtigt zum freien Eintritt in staatliche Museen und Sammlungen.

Die politischen Mandatsträger suchten die Gelegenheit zum Gespräch mit den Ehrenamtlichen, um deren Meinungen und Bedürfnisse anzuhören. Denn – wie Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch formulierte – braucht die Gesellschaft zwar das Ehrenamt, „aber die Politik muss den entsprechenden Schirm aufspannen, sonst stehen wir als Dorfgemeinschaft im Regen.“ MdL Harald Kühn lobte das Engagement in Feuerwehr, Rettungsdiensten, Sport, für Soziales, Kultur und Traditionspflege als tragende Säule der Gesellschaft. „Das ist das, was wir unter Heimat verstehen.“ Landrätin Andrea Jochner-Weiß bat Kiechle um Unterstützung für eine bürgerfreundliche Lösung für den Ortskern Bernbeuren: „Wir haben wunderbare Denkmäler. Aber manche Denkmäler sind nicht wundervoll, sondern stehen einfach nur da und im Weg.“ 

Von Kreisbote

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