Hundert Prozent für Kandidatur

UWG Burggen will neuen Bürgermeister

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Er ist der Herausforderer: Richard Lang (vorne Mitte) tritt für die UWG den Kampf um den Chefsessel im Burggener Rathaus an.

Burggen – Die UWG steht mit 100 Prozent hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten Richard Lang. Das ist das Ergebnis der Aufstellungsversammlung in der vergangenen Woche in Burggen.

Die Unparteiische Wählergemeinschaft (UWG) stellt heuer mit dem derzeitigen Gemeinderat Richard Lang einen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Ebenfalls bis auf den letzten Platz besetzt ist die Gemeinderatsliste mit 24 Bewerbern.

Das Interesse an der Aufstellungsversammlung war groß, denn neben den 88 Stimmberechtigten kamen auch 56 Besucher in die Turnhalle der Grundschule. Versammlungsleiter Hans Baumer führte durch die Tagesordnungspunkte und verkündete am Ende der Wahlen, dass Lang mit 100 Prozent als Bürgermeisterkandidat nominiert wurde. Bei der kurzen Vorstellung aller Gemeinderatskandidaten und der Ansprache Langs wurden die Themen deutlich, für die sich die UWG einsetzen werde. Dazu gehöre der Bau/Umbau des Dorfgemeinschaftshauses, sowie die Weiterentwicklung der Baugebiete und des Gewerbes.

An den gemeindlichen Einrichtungen wie Kindergarten und Schule müsse man im Großen wie im Kleinen immer dran bleiben. Die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Natur, das Bauwesen, die Finanzen, Brauchtum, Denkmal und das Gesundheitswesen bedürfen großer Aufmerksamkeit, genauso wichtig sei ein offenes Ohr für die Vereine.

Mit knapp 50 Jahren „bin ich im besten Alter für das Bürgermeisteramt“, ist der gebürtige Burggener Lang überzeugt. Sich hierfür als Kandidat zur Verfügung zu stellen, sei aus seiner Sicht wichtig, „damit der Bürger eine Wahl hat“. Für den Erfolgsfall habe er bereits mit seinem Arbeitgeber UPM über eine flexible Arbeitszeitreduzierung von über 50 Prozent gesprochen, um genügend Freiraum für das Ehrenamt zu haben.

Die Listenreihenfolge der Gemeinderatskandidaten wurde in zwei Blöcken gewählt, wobei die Plätze 1 bis 3 und 15 bis 24 bereits intern vergeben und von der Versammlung bestätigt wurden. Die Plätze 4 bis 14 wurden nach Stimmenmehrheit besetzt. 

Die Kandidaten sind:
1. Richard Lang (49),
2. Stephan Jocher (36),
3. Thomas Kirchhofer (37),
4. Ferdinand Kirchhofer (52),
5. Karl Schuster (52),
6. Anton Johann Eirenschmalz (27),
7. Mathias Baumer (27),
8. Erwin Jäger (52),
9. Christian Schmölz (49),
10. Andreas Helmer (32),
11. Tobias Schönherr (27),
12. Aloisia Schuster (64),
13. Andreas Brendl (30),
14. Gudrun Holdack (65),
15. Susanna Haupt (42),
16. Hans-Georg Jais (26),
17. Senta Holdack (35),
18. Richard Baumer (44),
19. Sebastian Erhart (28),
20. Roland Berchtold (37),
21. Michael Fischer (44),
22. Matthias Eder (48),
23. Franz Lang (56),
24. Heinrich Kempter (57).
Ersatzkandidaten: Hans Baumer, Ferdinand Kopp, Stefan Geiger, Karl Bellmund.

zil

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