Zeitreise-Fahrplan ist fix

Das Programm für Schongaus Mittelaltermarkt 2019 steht

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Musikalisch wird es auf zwei Bühnen. Das Ziel, jedes Jahr eine neue Band ins Programm aufzunehmen, ist erneut erreicht.

Schongau – Das Programm des Mittelaltermarkts 2019 ist fix. Zumindest in ersten Zügen. „Es wird sich sicherlich noch etwas tun“, sagt Macher Manfred Wodarczyk vom Verein Schongauer Sommer mit Blick auf die Tage im August, während derer Schongau vom 9. bis 18. auf dem Volksfestplatz seine Reise in die Vergangenheit antritt.

Der Schongauer Sommer, er wartet in diesem Jahr mit gleich zwei Highlights auf: Noch bevor der Mittelaltermarkt startet, erlebt zwischen Mitte Juli und Anfang August, das Stück „Die Henkerstochter und das Spiel des Todes“ nach dem Bestseller von Oliver Pötzsch seine Welt­uraufführungen. Der Theaterverein Treibhaus bringt es auf die Freilichtbühne auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz (wir berichteten).

Apropos Bühne: Davon gibt es auch beim Mittelaltermarkt wieder zwei. Auf Bühne eins eröffnen Phoenexx an den ersten beiden Tagen mit ihrem Schotten-Rock, ehe genauso lang Weltenkrieger übernimmt. Danach sorgen The Sandsacks und Furunkulus jeweils an drei Tagen für Stimmung.

„Wie jedes Jahr war unser Ziel, wieder eine neue Gruppe zu gewinnen“, erklärt Wodarczyk. So kommt Phoenexx aus Bertoldshofen zu seinem Schongau-Debüt. Er habe die Band seit drei Jahren auf dem Schirm, so der Mittelaltermarkt-Macher. „Sie haben sich richtig gut entwickelt.“ Und: Ihr Dudelsack-Spiel sei ein idealer Gegenpart zu dem der Sandsacks. Sackpfeifen-Fans sollen voll auf ihre Kosten kommen. Alle vier Bands greifen jeweils täglich um 14.30, 16.30 und 20.30 Uhr zu ihren Instrumenten; The Sandsacks zusätzlich um 18.15 Uhr.

Interessante Handwerkskunst für den Schongauer Mittelaltermarkt zu gewinnen, sei nicht einfach, sagt Organisator Manfred Wodarczyk. Dennoch geht er davon aus, zum vorläufigen Programm noch weitere Attraktionen hinzufügen zu können.

Ganztägig Betrieb herrscht auf Bühne zwei. Dort sind Attila & Friends, Mandara, Sphärenschmiede, Riccardo Ferrara und Musique in Aspik angekündigt. Allesamt Augsburger; „direkt bei uns in der Gegend gibt es ganz tolle Sachen und es muss nicht immer etwas von weiter weg sein“, ist Wodarczyk überzeugt. Er ist sich sicher: „Wir haben da etwas tolles auf der Bühne.“

Fürs weitere Rahmenprogramm sorgen verschiedene Attraktionen: darunter Schmiedekunst, Drehleierwerkstatt, Glasbläserei, Papierschöpfen, Seilerei und Münzprägen. Heiß wird‘s, wenn Fakir Lubo mit seiner Feuershow auftritt und Kael Narez aus Brasilien das Programm „Spiel mit dem Feuer“ zeigt.

Wikinger-Horde am Lech

Verhandlungen mit einem neuen Puppenspieler laufen. Dessen Kollege Schlamp hat seine Zusage fürs zweite Wochenende schon gegeben, an dem ab Freitagmittag auch das Lagerleben zum Vorbeischauen einlädt. Statt wie zuletzt eine Renaissance-

Gruppe, macht diesmal eine Wikinger-Horde Station.

Überhaupt: Am ein oder anderen weiteren Programmpunkt, der das Drumherum bereichern könnte, sei er noch dran, verrät Wodarczyk. Gäste für die komplette Dauer von zehn Tagen zu gewinnen, gestalte sich aber mitunter anspruchsvoll. Außerdem stehe stets die Geldfrage im Raum.

Denn die finanzielle Vorleistung, die für das Henkerstochter-Schauspiel aufzubringen ist, sei nicht unerheblich. Außerdem warte im nächsten Jahr die 20. Auflage des Mittelaltermarkts – und dieses Jubiläum gelte es mit dem ein oder anderen außertourmäßigen Highlight zu spicken. „Die Planungen laufen bereits parallel mit.“

2020 sei es dann gut möglich, dass zu einzelnen Programmpunkten Eintritt verlangt werde. Das sei andernorts längst üblich. Dieses Jahr ziehe der Getränkepreis um 50 Cent an. Der Einlass bleibt aber noch kostenlos.

ras

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