"Für immer am Hauptplatz"

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Bei der Schlüsselübergabe: Christian Hollrieder (Kämmerer), Silvia Ruhfaß (Grüne), Stefan Kort (Hauptamtsleiter), Stephan Rupprecht (Vorstandsmitglied Raiffeisenbank), Peter Ostenrieder (CSU), Michael Asam (Bürgermeister), Elisabeth Gruber (Prokuristin und zuständig für die Liegenschaften der Raiffeisenbank) sowie Christian Lory (SPD).

Peiting – Ein „historisches Ereignis“ hat sich am Dienstag mitten in Peiting abgespielt. Zumindest, wenn es nach Bürgermeister Michael Asam geht. Er, Mitarbeiter der Verwaltung sowie Mitglieder des Marktgemeinderats nahmen die Schlüsselbox des ehemaligen Raiffeisenbank-Gebäudes am Hauptplatz entgegen. Durch den Erwerb des Baus und die weitere Auslagerung einzelner Ämter soll der akuten Raumnot im Rathaus Herr geworden werden.

Viele Szenarien waren in der Vergangenheit entworfen worden, wie die Zukunft des Rathauses am Hauptplatz aussehen könnte. Auch ein Neubau an völlig anderer Stelle wurde immer wieder diskutiert. Bereits seit November steht fest: Die Marktgemeinde übernimmt das benachbarte Gebäude, aus dem sich die Raiffeisenbank zurückzieht (der Kreisbote berichtete. Peitings Rathaus ist weiterhin und mehr denn je zweigeteilt. Und vor allem: Es bleibt am Hauptplatz.

„Das hat eine große Tragweite“, freut sich Asam. „Rathaus und Kirche gehören in die Ortsmitte.“ Ihr Bauamt hatte die Marktgemeinde schon vor längerem als Außenstelle in das Gebäude einquartiert, jetzt ist sie Eigentümerin des kompletten Anwesens. 506 000 Euro wurden dafür fällig. Die Abwicklung des Geschäfts sei in guter Zusammenarbeit mit dem Geldi­nstitut vonstatten gegangen, auch der Marktgemeinderat habe fraktionsübergreifend voll mitgezogen, lobt Asam. Vier neue Büros richtet die Kommune im Erd-, zwei im Obergeschoss ein.

Wie diese belegt werden, gelte es in den kommenden Wochen zu erarbeiten. Klar sei bisher nur, dass wohl den „öffentlichkeitswirksamen Ämter“, wie Asam sie nennt, ein Umzug bevorsteht. „Hier ist es barrierefrei, hell und modern.“ Dazu trägt auch das Mobiliar bei, das das Kreditinsitut der Gemeinde überlässt. Eine Win-Situation, findet Asam. „Win-Win“, ergänzt Stephan Rupprecht, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank, die künftig nur noch Automaten am Standort unterhält. Sämtliche Leistungen darüber hinaus verbleiben in der zweiten Filiale im Ort in der Bahnhofstraße.

ras

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