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Energiekrise: Weihnachtsbeleuchtung wird zum Thema im Stadtrat

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Von: Astrid Neumann

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Wird der Weihnachtsmarkt in Schongau auch heuer so hell erleuchtet sein? Darüber wird der Stadtrat am kommenden Dienstag diskutieren müssen.
Wird der Weihnachtsmarkt in Schongau auch heuer so hell erleuchtet sein? Darüber wird der Stadtrat am kommenden Dienstag diskutieren müssen. © Herold

Schongau – Nach der Nachbargemeinde Peiting (wir berichteten) muss sich nun auch die Stadt Schongau mit der Frage beschäftigen, wie sie in Zeiten der Energiekrise mit der Weihnachtsbeleuchtung umgehen will. Damit soll sich der Stadtrat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag auseinandersetzen.

Dass es sich bei der Weihnachtsbeleuchtung um ein sehr emotionales Thema handele, machte Stadtbaumeister Sebastian Dietrich am vergangenen Dienstag klar, als er den Stadtrat über Maßnahmen zur Energieeinsparung informierte. Dennoch müsse darüber beraten werden, bereitete er das Gremium schon einmal auf die nächste Sitzung am kommenden Dienstag, 4. Oktober, ab 20 Uhr im Jakob-Pfeiffer-Haus vor.

Beim Christbaum liege man da bei rund 100 Euro, so Dietrich. „Da retten wir die Welt nicht“, so der Stadtbaumeister. Bei der Weihnachtsbeleuchtung an sich gebe es dagegen mehr Einsparpotenzial. „Das sollten wir schon entsprechend überdenken“, so der Stadtbaumeister, der auf die Kosten von in Summe 16.000 bis 18.000 Euro verwies.

Vorstellbar seien unterschiedliche Varianten. Zum einen könne man sich überlegen, die gesamte Weihnachtsbeleuchtung komplett auszusetzen. Eine andere Möglichkeit wäre es, die Beleuchtung auf die „Kernbereiche“ zu reduzieren. Dietrich nannte hier beispielsweise die Münzstraße. Auf dem Weihnachtsmarkt an sich gebe es mit dem Christbaum, dem Sternenzelt und der Weihnachtspyramide ohnehin viel Licht. „Da könnte man vielleicht auf die klassische Weihnachtsbeleuchtung verzichten.“ Denkbar wäre aber auch, alles wie immer zu belassen. Darüber muss der Stadtrat nun entscheiden.

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