Dorferneuerung in Altenstadt und Schwabniederhofen

Ein neuer Marienplatz

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Sitzgelegenheiten zum Verweilen und ein Zugang zur Schönach sind zwei der Bausteine, die die Aufenthaltsqualität am Marienplatz steigern sollen.

Altenstadt/Schwabniederhofen – Bereits im Rahmen der Bürgerversammlung gab es Verheißungsvolles zu sehen und zu hören. Nun können Interessierte Einblick nehmen in das ambitionierte Unterfangen zur Dorferneuerung: Von Montag, 9. Juli, bis Freitag, 13. Juli, sind die Planungsentwürfe sowohl für die Neugestaltung des Altenstadter Marienplatzes als auch des Sport- und Spielgeländes auf dem Sportplatz Schwabniederhofen im Sitzungssaal des Rathauses ausgestellt und die Bürger um ihre Meinung gebeten.

Bereits seit längerer Zeit beschäftigen sich der Gemeinderat sowie der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Dorf­erneuerung mit der Neugestaltung des Marienplatzes. Nach der Sanierung und den Umbaumaßnahmen des Rathauses soll nun auch der Bereich darum herum neu gestaltet werden und mehr Aufenthaltsqualität erhalten. „Wir wollen an diesem Ort bewusst Leben haben!“, hatte Bürgermeister Albert Hadersbeck im Zuge der Vorstellung verraten.

Erreicht werden soll das durch ein verkehrsberuhigtes Umfeld mithilfe einer verschwenkten Fahrbahn. Vor allem durch die geplante Grünanlage mit einem direkten und großzügigen Zugang zur Schönach versprechen sich die Verantwortlichen eine Aufwertung. „Bitte betreten!“, könnte da getitelt werden. Im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung wurden bereits Pläne durch ein Architekturbüro entworfen.

Ebenso vielversprechend gestalten sich die Pläne, die sich auf das Freizeitareal in Schwabniederhofen beziehen, wie Hadersbeck im Rahmen der Bürgerversammlung meinte. Damit wolle man „etwas Vernünftiges und Großes schaffen, und dafür auf viele kleinere Spielplätze ohne Mehrwert verzichten“, sagte er.

Dazu soll im nächsten Jahr durch Beschluss des Gemeinderates eine neue Terrassenanlage am Sportheim des TSV entstehen, sowie vor allem der Sportplatz selbst durch zusätzliche Spiel- und Gymnastikgeräte samt einer Spielanlage am Bach aufgewertet werden. Ein Beachvolleyball- und Stockschützenplatz, Spielgeräte für Kinder und eine Fitnessanlage für Ältere seien vorstellbar. Auch der Bach soll mit einbezogen werden. Wenn es nach der Planerin gehe, würde das sogar ökologisch aufgewertet durch eine Fischtreppe geschehen, verriet der Bürgermeister.

Natürlich gebe es auch öffentliche Fördergelder. Nachdem der TSV dringende Sanierungsarbeiten vornehmen muss, könne so zeitgleich die Außenanlage mit angegangen werden. Im Sportheim selbst sollen die Räumlichkeiten für Küche und Lagerraum neu gestaltet werden. Im Zuge der Sanierung wird eine neue Heizung installiert. Schließlich steht der Einbau einer Behindertentoilette auf der Agenda.

Um den Bürgern einen Einblick in beide Planungsentwürfe zu ermöglichen, werden diese vom 9. bis 13. Juli im Sitzungssaal des Rathauses ausgestellt. „Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, sich in Ruhe zu informieren“, appelliert Hadersbeck. Vielleicht könne der eine oder andere Vorschlag helfen, die Planungen noch zu verbessern. 

Regine Pätz

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