Standing Ovations in der Lechsporthalle

Danke für die Lieder, für jede Melodie

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Bekannte Hits, neue Handlung: Das Konzept der Schongau Classics ging erneut voll auf.

Schongau – „Lassen Sie sich in die bunte Welt der Musicals entführen!“, so stand es im Programm zum Konzert „Schongau Classics, Musical Highlights“, das am Samstag in der Lechsporthalle stattgefunden hat. Und es war nicht zu viel versprochen worden. Denn der Abend bot nicht weniger, als eine bunte Reise quer durch die Welt der Musicals.

Unter Leitung von Marcus Graf gab die Stadtkapelle Stücke aus Die Schöne und das Biest, Cabaret, Les Miserables, Ludwig2, Der König der Löwen, Im weißen Rössl, Elisabeth, Tanz der Vampire, My fair Lady, Westside Story, Hello Dolly, Tarzan, Strike up the Band, sowie That’s a Plenty zum Besten. Darunter Welthits wie „You’ll be in my heart“, „Circle of life“, „Can you feel the love tonight“, „Total eclipse of the heart“, „Ich gehör’ nur mir” oder „Ich hätt’ getanzt heut Nacht”.

Hochkarätige gesangliche Verstärkung kam dabei von drei Absolventen des Mozarteums Salzburg: Anna-Magdalena Perwein (Sopran), Maria Hegele (Mezzosopran) und Michael Etzel (Tenor) begeisterten, wie auch schon bei der Erstauflage der Schongau Classics im Jahre 2015, mit ihren starken Stimmen. Unterstützt wurden sie durch Talente aus den eigenen Reihen der Stadtkapelle: Ramona Knopp, Alexandra Schedel und Herbert Haseitl begleiteten den Abend gesanglich. Auch Moderator Jürgen Erhard sang mit.

Eingebettet wurden die Musical-Hits in eine völlig neue Rahmenhandlung: Ein in die Jahre gekommener Professor (Jürgen Erhard), ist fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Zuvor aber möchte er noch ein letztes Fest mit seinen sechs besten Studenten feiern: Maria (Anna-Magdalena Perwein), Sarah (Maria Hegele), Sigismund (Michael Etzel), Jenny Doll (Ramona Knopp), Rosie Doll (Alexandra Schedel) und Roger Rabbit (Herbert Haseitl) folgen der Einladung.

Im Laufe des Abends erzählt der Professor den Zuhörern die Liebesgeschichte um Maria und Sigismund; die Dolly-Sisters und Roger Rabbit zeigen, wie man richtig feiert und Sarah entpuppt sich als Vampirin – die letztendlich alle ihre Kommilitonen beißt und somit verwandelt. Ein Schicksal, dem lediglich der Professor entgeht.

Nicht nur für die Ohren, auch für die Augen war das Konzert ein Erlebnis. Denn neben einer wilden Vampirjagd quer durchs Publikum gab es auch Lichteffekte und es wurden Bilder, passend zum Inhalt der jeweiligen Stücke, auf eine Leinwand projiziert.

Das Grundkonzept hinter dem Abend war einigen Besuchern schon bekannt: Wer im Januar 2017 bei „Don Giovannis Liebesbriefe“ war, könnte ein kleines Déjà-Vu erlebt haben. Das Konzept, bekannte Hits zu einer neue Handlung zu verflechten, ging erneut auf. Die Zuhörer waren begeistert und erklatschten sich drei Zugaben: Ein Medley mit den Hits aus Mamma Mia, „Thank you for the Music“ (ebenfalls aus Mamma Mia) und „Jetzt laden die Vampire zum Tanz“ (aus Tanz der Vampire). Die Zuhörer stimmten mit ein in die zweite Zugabe und sagen der Stadtkapelle und ihren Sängern: Danke für die Lieder, für jede Melodie!

sl

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