Rund 220 Teilnehmer

Erfolgreiche Sammelimpfung in Hohenfurch

Nach der Sammelimpfung am vergangenen späten Samstagnachmittag ging es für die Angehörigen der drei Impfteams aus Peißenberg ans Aufräumen. Hohenfurchs Bürgermeister Guntram Vogelsgesang (links) als auch sein Amtskollege Andreas Kögl aus Altenstadt zeigten sich angesichts von 220 Impflingen sehr zufrieden über die Annahme der Aktion.
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Nach der Sammelimpfung am vergangenen späten Samstagnachmittag ging es für die Angehörigen der drei Impfteams aus Peißenberg ans Aufräumen. Hohenfurchs Bürgermeister Guntram Vogelsgesang (links) als auch sein Amtskollege Andreas Kögl aus Altenstadt zeigten sich angesichts von 220 Impflingen sehr zufrieden über die Annahme der Aktion.

Hohenfurch – Wie bereits im März bei den jeweiligen Gemeinderatssitzungen in Hohenfurch und in Altenstadt angekündigt, fand am zurückliegenden Samstag in der Hohenfurcher Schulturnhalle eine Corona-Sammelimpfung statt. 

Zu der in Kooperation mit dem Impfzentrum des Landkreises Weilheim-Schongau in Peißenberg vereinbarten Aktion waren an die insgesamt 832 in beiden Gemeinden wohnhaften über 70-jährigen Bürger Einladungen verschickt worden. Darin wurde diesen die Möglichkeit geboten, sich an diesem Tag anders als bei einem Besuch des Impfzentrums am eigenen Wohnort beziehungsweise wohnortnah gegen Corona impfen zu lassen.

Insgesamt hätten die drei angereisten Impfteams an diesem Tag bis zu 306 Erstimpfungen durchführen können. Unterm Strich waren es etwa 220 Impflinge, die diese Gelegenheit für eine Erstimpfung genutzt hatten. Gut 120 davon kamen aus Altenstadt und Schwabniederhofen, die restlichen 100 Teilnehmer aus Hohenfurch selbst. Zu letzteren zählte auch die mit 99 Jahren älteste Bürgerin Hohenfurchs.

Obwohl anhand der Zahlen noch etwas Luft nach oben gewesen wäre, zeigten sich sowohl Hohenfurchs Bürgermeister Guntram Vogelsgesang als auch sein Amtskollege aus Altenstadt Andreas Kögl sehr zufrieden über den Zuspruch an Impfwilligen. Auch der professionellen Arbeit der angereisten Impfteams zollten sie viel Lob und Anerkennung. Die vier Mitarbeiterinnen der Johanniter vom Impfzentrum Peißenberg waren dem Hinweis von Guntram Vogelsgesang zufolge „sehr routiniert und haben hervorragend gearbeitet“. Gemeinsam mit den drei zuständigen Impfärzten trugen diese darüber hinaus zu einem sehr freundlichen und entgegenkommenden Tagesablauf bei.

Aber auch die der Sammel­impfung vorangegangene Organisation vor Ort hatte einigen Aufwand mit sich gebracht. Die dabei ausschließlich durch die Gemeinden Hohenfurch und Altenstadt wahrzunehmenden Aufgaben beinhalteten unter anderem die Vorbereitung der Turnhalle. Das für den gesicherten und reibungslosen Verlauf erforderliche Mobiliar war mit Tischen und Stühlen örtlicher Hohenfurcher Vereine sowie Ausstellungswänden aus Altenstadt verfügbar gemacht worden. Beim Herrichten musste unbedingt darauf geachtet werden, dass Rückstaus bei den im Gebäude befindlichen Impflingen von vornherein vermieden werden.

Schon längere Zeit vor dem Termin mussten beide Gemeinden eine statistische Auswertung hinsichtlich der Anzahl der Menschen, die 70 Jahre und älter sind, durchführen. Danach wurden die sich daraus resultierenden Einladungen per Post über die örtlichen Verteilerdienste versandt. Basierend auf den eingegangenen Anmeldungen hatte der Frauenverein Hohenfurch jeden Impfwilligen angerufen, einen zeitlichen Termin in der Schulturnhalle vereinbart und auch die spätere Anwesenheit kontrolliert. Dabei konnten sie erfreut feststellen, dass alle Angemeldeten verlässlich zum vereinbarten Termin erschienen waren. Die Landfrauen Altenstadt hatten für das leibliche Wohl der Mitarbeiter des Impfzentrums und weiterer Mitwirkender gesorgt.

Beim Impfstoff war man in beiden Gemeinden zunächst davon ausgegangen, dass AstraZeneca verwendet werde. Eine Woche vor dem Sammelimpftermin erging aber dann die Information, dass ausnahmslos Biontech Comirnaty zum Einsatz kommt.

Und nun heißt es für alle Geimpften sich etwas gedulden, denn nach der Impfung ist bei Corona bekanntlich vor der Impfung. Und das bedeutet, dass in sechs Wochen mit einem ähnlichen organisatorischen Aufwand die zweite Impfung durchgeführt wird.

Manfred Ellenberger

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