Es kann losgehen

Arbeiten entlang der Schongauer Bahnhofstraße stehen an

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Querungshilfen, unter anderem am Jugendheimweg, sollen dabei helfen, dass Fußgänger und Radler künftig sicherer über die Bahnhofstraße kommen.

Schongau – Mit Spannung dürfte der 10. August im Schongauer Bauamt erwartet worden sein. Denn an diesem Tag war Eingabeschluss für all diejenigen Anbieter, die ihren Hut für die anstehenden Arbeiten entlang der Bahnhofstraße (wir berichteten) in den Ring werfen wollten. Mittlerweile steht fest: Die Arbeiten können aller Voraussicht nach plangemäß starten.

Vorab war bei Martin Blockhaus vom städtischen Tiefbau noch Skepsis angesagt: „Der Markt ist extrem angespannt“, hatte er im Gespräch mit dem Kreisboten erklärt. Das treibe den Preis nach oben. Doch die Angebote, die fristgerecht beim Staatlichen Bauamt Weilheim – die Behörde zeichnet für die umfangreichen Arbeiten verantwortlich – eingingen, lassen sich vielversprechend an.

„Die Prüfung und Wertung läuft“, verrät Andreas Lenker, der für die Staatsstraße durch Schongau zuständig ist. Er gehe davon aus, dass alles klappt, „einer Auftragsvergabe steht nach jetzigem Stand nichts im Wege“. Im Lauf dieser Woche stünden Gespräche an, um die nächsten Arbeitsschritte zu koordinieren. Denn Decken- und Erdbau einerseits sowie Ampelanlagen andererseits wurden als getrennte Auftragskomplexe ausgeschrieben, das Vorgehen der jeweiligen Anbieter, die den Zuschlag erhalten, ist miteinander abzustimmen.

Nach Abschluss dieser Vorbereitungsgespräche könnte es dann schnell gehen. Anfang September, spätestens aber mit dem Ende der Ferien, sollen die Bautrupps anrücken. Denn klar ist: „Wir wollen noch dieses Jahr fertig werden.“ Anvisierter Termin dafür ist der 18. November – vorausgesetzt, das Wetter bringt keine Verzögerungen mit sich.

Unvermeidbare Beeinträchtigungen

Binnen der voraussichtlich rund zweimonatigen Bauzeit werde es zweifelsfrei zu spürbaren Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer kommen, bedauert Lenker, der um Verständnis bittet, gleichzeitig aber zahlreiche Verbesserungen in Aussicht stellt: Der neue Straßenbelag zwischen Spinne und der Einmündung von Kastanien- und Buchenweg könnte für reduzierten Verkehrslärm sorgen, „Anschlüsse und Einbauten sitzen dann wieder perfekt nach Maß“.

Auch die zusätzlichen Querungshilfen mit und ohne Ampel wirkten sich positiv aus: „Deutlich verbesserter Verkehrsfluss, dadurch weniger Rückstau und Abgase sowie bessere und sicherere Querung für Fußgänger und Radler“, zählt Lenker auf. Daneben werde Wert auf Barrierefreiheit und reduzierten Stromverbrauch gelegt.

Den Stadt-Verantwortlichen dürfte eine zügige Abarbeitung der Maßnahmen entlang der wichtigen Schongauer Verkehrsader auch deshalb zupass kommen, weil schon im nächsten Jahr das nächste große Puzzle-Stück wartet, das die Verkehrsströme spürbar beeinflussen wird: Die Sanierung des Lechbergs steht an. 

ras

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