Erlaubnis beantragen

Die Gemeinde Peiting will in die Geothermie einsteigen: Zusammen mit der Firma Exorka International Limited wird sie nun die bergrechtliche Erlaubnis (Claim) beantragen. Dies bestätigte Bürgermeister Michael Asam auf Anfrage des KREISBOTEN.

Das Bergrecht müsse beim bayerischen Wirtschaftsministerium beantragt werden, erklärte Asam. Dann sollen die nötigen seismologische Untersuchungen stattfinden. Wie der Rathauschef berichtete, habe sich der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür entschieden, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen und eine Zusammenarbeit mit Exorka einzugehen. Die Firma mit Hauptsitz in London und München hatte sich bereits zuvor im November dem Marktgemeinderat vorgestellt. Wie die Zusammenarbeit zwischen der Kommune und dem Unternehmen dann genau gestaltet werde, sei noch nicht im Detail festgelegt: Diesbezüglich werde sich die Gemeinde erst noch beraten lassen, erläuterte Asam. Die Gemeinde hatte der Firma auch schon in Mauerstetten, wo Exorka eine Bohrung durchführte, einen Besuch abgestattet. Die Firma mache „einen soliden Eindruck“, urteilte Bürgermeister Michael Asam. Zudem wird mit dem Schongauer Ingenieur Stephan Hild auch ein Fachmann, dem die Gemeinde vertraut, das Projekt begleiten. Hild hatte auch den Kontakt zu Exorka hergestellt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Marktgemeinde Peiting das Vorhaben Geothermie anstrebt. Zuvor hatte sich nämlich schon einmal eine Firma vorgestellt, mit der die Kommune eine Zusammenarbeit ins Auge gefasst hatte. Allerdings stellte sich dieses Unternehmen im Nachhinein als „Flop“ heraus, wie Asam es ausdrückte. Schon zwei Wochen nachdem sich diese Firma den Marktgemeinderäten präsentiert hatte, sei in der Fernsehsendung „Monitor“ ein negativer Bericht über das Unternehmen ausgestrahlt worden, erinnert sich der Bürgermeister. Deswegen hat man bei der Firma Exorka jetzt auch ganz genau auf deren Vertrauenswürdigkeit geachtet und sich entsprechende Zahlen vorlegen lassen. „Ich denke, das ist eine Firma, mit der man gut zusammenarbeiten kann“, hat Asam sich ein positives Bild gemacht.

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