In kleinen Schritten

Pläne für den Schongauer Brahmsplatz

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Gemeinsames Treffen vor Ort: Die Bürgerinitiative Schongau-West, Schongau belebt, Bauhof, Stadtbauamt und Bürgermeister besprachen am Dienstag die Pläne für den Platz an der Johannes-Brahms-Straße.

Schongau – Grillen, Urban Gardening, Bücherschränke, Pavillon – diese Wünsche hat die Bürgerinitiative Schongau-West für den Brahmsplatz. Am Dienstag traf man sich mit der Stadt, um sich vor Ort ein Bild von den Möglichkeiten zu machen. Zumindest ein bisschen was soll dort dieses Jahr noch umgesetzt werden.

Die Wünsche der Bevölkerung für den Platz an der Johannes-Brahms-Straße hatte die CSU zunächst in einem Antrag an Bürgermeister Falk Sluyterman herangetragen. Um jedoch Fördergelder für die Umsetzung im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ bzw. im Rahmen des ISEK zu erhalten, müsste bereits eine vollständige Planung vorliegen. Auch der Wunsch, die verschiedenen Maßnahmen möglichst zeitnah umzusetzen, wäre damit hinfällig. Daher soll es nun kleinere Übergangslösungen auf Kosten der Stadt geben.

Gemeinsam mit Schongau belebt wurden bereits zwei ehemalige Verteilerschränke der LEW besorgt. Diese sollen zu Bücherschränken umfunktioniert und dementsprechend bemalt werden. Als Standort einigte man sich am Dienstag darauf, die beiden Schränke neben der Bushaltestelle zu platzieren. Bis September dort ein Fundament zu schaffen sei durchaus realistisch, wie Bauhofchef Guido Schneider den beteiligten Gruppen versicherte. Einem von Bürger­initiative und Schongau belebt geplanten kleinen Fest auf dem Platz für diesen Monat stünde also nichts im Wege.

Außerdem soll demnächst aus vier Sonnenschirmen eine Art Pavillon improvisiert werden. Die Schirme werden die gleichen sein wie am Marienplatz. Sitzgelegenheiten nimmt man erst einmal, was im Bauhof vorhanden ist. „Im Winterhalbjahr wird der Bauhof dann Bänke anfertigen, wie sie am Lido aufgestellt sind“, versprach Bürgermeister Falk Sluyterman.

Weitere Ideen wie Urban Gardening erfordern unter anderem eine Gießstelle. Eine Wasserleitung ist zwar vorhanden, hier aber etwas entsprechendes zu installieren, könnte in diesem Jahr ebenfalls eng werden, so Stadtbaumeister Sebastian Dietrich. Bauhofleiter Schneider schlug für den Übergang einen großen Behälter vor, wie er auch am Bikepark steht, was auf viel Zuspruch der Anwesenden traf.

Bleibt noch das Thema Grillstelle. Mögliche Lärmbelästigung und Müll sorgten hier für durchaus kontroverse Diskussionen. Die Bürgerinitiative schlug vor, diesbezüglich ein Befragung unter den Anwohnern durchzuführen. „Ich könnte mir vorstellen, dass es hier aber relativ gesittet zugeht“, so die Meinung Sluytermans.

asn

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