Farbspiel an der Stadtmauer

Erster Baustein des Signaletik-Konzepts für Schongau abgesegnet

Bei einem Bemusterungs-Termin an der Stadtmauer wurden dem Bauausschuss die verschiedenen Varianten vorgestellt.
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Bei einem Bemusterungs-Termin an der Stadtmauer wurden dem Bauausschuss die verschiedenen Varianten vorgestellt.
  • Astrid Neumann
    VonAstrid Neumann
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Schongau – Einen Schritt weiter ist das Signaletikkonzept für Schongau. Erste Bausteine im nördlichen Stadtmauerumfeld können nun angegangen werden. Nach einem Ortstermin mit der Bemusterung verschiedener Farb- und Formgebungen für die vorgesehenen Schilder sprach sich der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag für einen Favoriten aus.

Etwa zehn sogenannte „Points of Interest“ (POI) könnten rund um die Stadtmauer Platz finden, so Robert Thomas vom Bauamt. Mit der Erstellung des Signaletikkonzepts für die Beschilderung des Stadtmauerumfelds, der Stadtrundgänge und deren einheitlicher Gestaltung zur Verbesserung der touristischen Erschließung hatte die Stadt die Design­gruppe Koop beauftragt. Am vergangenen Dienstag stellte Andreas Koop beim Ortstermin die verschiedenen Entwürfe vor.

Als Favorit kristallisierte sich schnell ein Schild heraus.

Bei der Diskussion vor Ort ging es hauptsächlich um die Farbgebung. Schnell kristallisierte sich bei den anwesenden Bauausschussmitgliedern ein Favorit heraus: Grauer Rahmen, gelbe Highlights. Koop verwies darauf, dass man auch durchaus mit unterschiedlichen Designs arbeiten könne und so „wie bei einem Misch­pult“ in die eine oder andere Richtung verschieben könne. „Wenn sie überall gleich sind, findet man sich gut zurecht“, befand dazu Ilona Böse (SPD). Lediglich bei denjenigen Stelen, die sich mit der NS-Zeit befassen, wolle man auf ein zurückhaltenderes Farbklima greifen, so Thomas.

Bezüglich der Hinweisschilder in der Stadt entschied man sich für ein dunkleres Grau, da das ursprünglich angedachte im Stadtbild untergehe. Bei den geplanten Übersichtstafeln setzt man ebenfalls auf grau und gelb. So soll auch der Adler als Stadtwappen in den jeweiligen Farben schwarz und gelb darauf Platz finden.

Im Großen und Ganzen fanden die Bauausschussmitglieder hier einen Konsens. Lediglich Bettina Buresch (Grüne) konnte sich mit dem Design nicht so recht anfreunden. „Je kleiner und schlichter desto besser“, war ihre Meinung.

Mit einer Gegenstimme sprach sich das Gremium dennoch dafür aus, die Zustimmung zur Gestaltung sowie zur Umsetzung des ersten Bausteins des Signaletikkonzepts zu geben. Dieser umfasst die POIs, das nördliche Stadtmauerumfeld sowie den Rundgang um die Stadtmauer. Die Kosten hierfür werden auf rund 32.500 Euro geschätzt.

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