Erstes Turnier der Trendsportart

Schongaus Spikeball-Premiere

Spikeball Roundnet Schongau
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Die Initiatoren des ersten Schongauer „Roundnet-Turniers“: Erol Salemovic (Lagerhaus), Pascal Mudrack (Handballvorstand und Roundnet-Vertreter), Markus Konstantin (Roundnet-Vertreter) und Leopold Ressle (Weinmarkt Küche&Keller) (v. links).
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Schongau – Ein Metallring mit Netz, quasi ein kleines Ball-Trampolin, und ein Ball reichten, um „Spikeball“ aus der Taufe zu heben. Erst vor gut fünf Jahren erlebte das Spiel mit zwei Teams zu je zwei Spielern, die mit der Hand den Ball auf das runde Netz schlagen, sodass der Gegner ihn möglichst nicht erreichen kann, unter dem Namen „Roundnet“ ein Revival. Die „Roundnet-Freunde“ in Schongau organisieren am morgigen Sonntag ein erstes Turnier in der Lechstadt. 

„Die Regeln sind am Beachvolleyball angelehnt“, erzählt René Finsterwalder von den Schongauer Handballern, die sich schon seit geraumer Zeit dieser neuen Trendsportart widmen. Das heißt beispielsweise, dass jedes Team maximal drei Ballkontakte haben darf, bis der Ball wieder auf das Netz geschlagen werden muss. Für jeden Fehler bekommt die gegnerische Mannschaft einen Punkt. Gespielt wird dann bis ein Duo 11, 15 oder 21 Zähler gesammelt hat. „Roundnet vereint Spielwitz, Koordination, Ballgefühl und Fairplay“, steht in der Beschreibung des Konzepts auf der offiziellen Roundnet-Seite im Internet. Für das Fairplay steht beispielsweise, dass ohne Schiedsrichter gespielt wird. „Das ist die wichtigste Regel. Die Ehrlichkeit steht immer im Vordergrund. Gebt also einen Fehler zu, auch wenn ihn das gegnerische Team vielleicht nicht gesehen hat und wiederholt Ballwechsel, wenn sich nicht alle einig sind.“

Die Vorzüge des Spiels wollen die „Roundnet-Freunde“ in Schongau, die auch schon eine eigene Homepage (www.­roundnet-schongau.de) haben, auf der es unter anderem Erklär-Videos dazu gibt, nun am morgigen Sonntag, 11. Juli, bei einem ersten Roundnet-Turnier in der Lechstadt präsentieren. Von 10 Uhr bis 18 Uhr wird im Stadion neben der Lechsporthalle im Freien gespielt. Bei schlechtem Wetter erfolgt ein Umzug in die Halle.

„Es besteht auch die Möglichkeit, es einfach mal auszuprobieren“, lädt Finsterwalder die Besucher ein, auch gerne selbst mitzumachen.

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