Zum zweiten Mal dabei

EWO-Solarstrompreis: Burggen landet auf dem 3. Platz

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Im Energiepark in Burggen übergaben Energiemanager Andreas Scharli (links) und EWO-Vorstandsvorsitzender Josef Kellner (rechts) den 3. Preis beim EWO-Solarstrompreis 2018 an Bürgermeister Josef Schuster.

Burggen – Seit zehn Jahren verleiht die Energiewende Oberland (EWO) einen Solarstrompreis an Kommunen, die im Vorjahr den größten Zubau an installierter Photovoltaik-Leistung verzeichnen konnten. Zum zweiten Mal durfte Burggens Bürgermeister Josef Schuster diesen nun entgegen nehmen. Weitere Preisträger-Kommunen sind Eschenlohe und Penzberg.

In Burggen wurden im Jahr 2018 neun neue Anlagen mit einer zusätzlichen PV-Leistung von 829 kWp installiert. Ende 2018 waren damit in Burggen 287 Anlagen mit insgesamt rund 5.300 kWp am Netz, die 200 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Haushalte in der Gemeinde decken und rund 2.300 Tonnen CO2 vermeiden konnten. So rechnete es EWO-Vorstandsvorsitzender Josef Kellner bei seinem Besuch im Burggener Rathaus vor. Für 2018 bedeutete das den dritten Preis für die rund 1.700 Einwohner zählende Kommune. 2017 hätten diese Werte sogar Platz 1 bedeutet.

Den ersten Preis holte sich 2018 die Gemeinde Eschenlohe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einem Zuwachs von 2.468 kWp. Die Stadt Penzberg sicherte sich mit einer zusätzlichen Leistung von 2.391 KwP den zweiten Preis.

Für Schuster ist es bereits der zweite EWO-Solarstrompreis, den er entgegen nehmen darf. „Vor fünf Jahren haben wir den zweiten Preis erhalten“, so das Gemeindeoberhaupt. Er habe sich im Vorfeld wahnsinnig gefreut, als er von der erneuten Auszeichnung erfuhr, so Schuster beim Pressetermin vergangene Woche im Sitzungssaal des Rathauses.

Diskussionen um den so genannten „Energiepark“ nahe der Erbenschwanger Mülldeponie habe es in der Gemeinde nicht gegeben, so der Rathauschef. Die Hallen füllen sich mit Handwerkern. „Reden tun ja viele, aber man muss das alles eben auch selbst umsetzen“, so Schuster.

Energiewende Oberland ist eine der größten Bürgerstiftungen zum Thema Energiewende in Deutschland. Mitglieder sind die vier Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen, Miesbach und Weilheim-Schongau. Die Stiftung unterstützt und berät bei dem Ziel, bis 2035 die Energieeffizienz zu steigern und die Region vollständig mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Astrid Neumann

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