Nach der Explosionskatastrophe:

Benefizabend für den Libanon im Schongauer Ballenhaus

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Mediterrane Küste, schneebedeckte Gipfel – auf einer Fläche, die nur rund halb so groß ist wie Hessen, zeigt der Libanon seine ganze landschaftliche Vielfalt.

Schongau – Unter den Eindrücken der verheerenden Explosionskatastrophe in Beirut laden Reisejournalist Harald Mielke und die VHS zu einer Benefizveranstaltung. „Libanon – Die Perle im östlichen Mittelmeer“ lautet der Titel der Multivisions-Show, die am kommenden Dienstag, 25. August, um 19 Uhr im Ballenhaus stattfindet.

Lange Zeit war der Libanon von der touristischen Landkarte verschwunden. In den letzten Jahren entdeckten die ersten Urlauber den Zedernstaat wieder. Blendend weiß leuchtet von weit her das schneebedeckte und bis über 3.000 Meter hohe Libanongebirge, dem das Land seinen Namen verdankt. „Nirgendwo im Nahen Osten wechselt sich auf so wenig Fläche – der Libanon ist nur etwa halb so groß wie Hessen – soviel landschaftliche, kulturelle und historische Vielfalt ab“, schwärmt Harald Mielke. Im „Tor zwischen Okzident und Orient“ hinterließen seit Tausenden von Jahren zahllose Völker mit unterschiedlichen Religionen und Kulturen ihre Spuren. „Byblos, Tyros, Sidon und vor allem Baalbek, die größte Tempelanlage des Römischen Reichs, sind ein Erlebnis“, findet Mielke.

Nach den Jahren des Bürgerkriegs und der Zerstörung bis in die Neunzigerjahre hatte das Land am Mittelmeer ein neues Kapitel aufgeschlagen. „Der Libanon und seine Metropole Beirut – einst als Paris des Nahen Ostens bezeichnet – hatten ihre Tore wieder geöffnet – bis am 4. August die verheerende Explosion im Hafen der Hauptstadt etwa 300.000 Menschen zu Obdachlosen machte.“

Dr. Carmen Afaf Mourad-Bühler, gebürtige Libanesin und Leiterin der Modern Arabic School, leitet die Veranstaltung ein und verköstigt die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten aus dem Libanon. Sie ist die einzige Fachlehrerin für Arabisch an bayrischen Gymnasien und organisiert seit 30 Jahren Gruppenreisen in den Libanon.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Katastrophenhilfe im Libanon sind erwünscht.

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