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Am Schongauer Lechberg und am Birkenweg

Bäume müssen weichen

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Einige Bäume im Birkenweg sind in marodem Zustand.

Schongau – Das Eschentrieb­sterben greift um sich, auch in Schongau. Die Konsequenz: Um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, fällt die Stadt fünf 80-jährige Eschen am Lechberg, an dem in Kürze sowieso umfangreiche Sanierungsarbeiten anstehen (s. Seite 2). Am Birkenweg müssen zwölf rund 60-jährige Birken weichen.

„Jeder Baum hat mittlerweile seinen Schädling“, erkannte Rudolf Friedl von der Stadtgärtnerei, der den Bauausschuss am Dienstag über die Ergebnisse der jüngeren Kontrollen unterrichtete. Die angeschlagenen Riesen drohten bei zunehmenden und immer heftigeren Stürmen zur Gefahr zu werden. „Wenn die Standsicherheit nachlässt, müssen die Bäume weg“, fand Friedrich Zeller (SPD). Das sah auch Michael Eberle (CSU) vor dem Hintergrund des Feuerwehr-Einsatzes beim Sturm „Kalle“ im August am Birkenweg so.

Er wünschte sich, dass der Birkenweg ein solcher bleibe und neue Birken angepflanzt würden. Aufgrund der Enge hätten diese dort aber kaum Lebenschancen, so Friedl. Zeller erkannte den Anlass, sich für ein langfristiges „proaktives“ Konzept zur Stadtbegrünung auszusprechen. Stadtbaumeister Sebastian Dietrich nannte dafür drei maßgebende Meilensteine: Die Begrünung des Schulzentrums, die Planungen zum Stadtmauerumfeld und die weitere Entwicklung rund ums Thema Straßenausbaubeitragssatzung.

Bettina Buresch (ALS) regte eine größere Artenvielfalt an und beklagte den Umgang Dritter mit städtischen Bäumen. Beispielsweise sei ein Unternehmen bei Arbeiten an einem „Kabelkasten“ im Birkenweg mit großer „Brutalität“ vorgegangen. Hier sei gegen geltendes Recht verstoßen worden, fand Dietrich, der Sache werde nachgegangen. „Uns fehlt aber Personal zur Überwachung.“ 

ras

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