Heitere Faschings-Melodien

Musikschule Pfaffenwinkel präsentiert "Kunterbuntes aus Oper und Operette" 

+
Melodien aus der Dreigroschenoper präsentierte das Saxophonensemble unter der Leitung von Marcus Graf (Mitte).

Schongau – „Kunterbuntes aus Oper und Operette“, war das Motto des ersten Faschingskonzerts der Musikschule Pfaffenwinkel e.V. zugunsten des Musikunterrichts im Sparkassenforum. Neben begeistertem Applaus konnte die Musikschule eine Spende und der Förderverein sechs neue Mitglieder verbuchen.

Zehn neue Mitglieder wollte Elisabeth Malzer, zweite Vorsitzende des Fördervereins, an diesem Abend werben. Das Ziel wurde zwar nicht ganz erreicht, aber immerhin konnte sie sich über sechs Anmeldungen freuen. Ebenfalls freuen konnte sich die Musikschule über eine Spende von 2.000 Euro, die Sparkassen-Vorstand Alexander Schmitz an Erwin Krauthauf, Elisabeth Malzer und Kornelia Funke überreichte.

Mit einem musikalischen Tusch, nämlich dem Einzugsmarsch aus der Johann Strauss-Operette „Der Zigeuner­baron“, nahm das Konzert einen stimmungsvollen Auftakt. Und weitere Höhepunkte aus beliebten Opern- und Operettenmelodien sorgten dafür, dass die Stimmung bei den Zuhörern den ganzen Abend lang auf einem hohen Niveau blieb.

Immerhin verfügt die Musikschule Pfaffenwinkel über einen Pool aus hoch qualifizierten Musiklehrern, die alle ein abgeschlossenes musikalisches Studium vorweisen können und unter dem Namen „Salonorchester“ für glänzende Unterhaltung sorgten. Die Arrangements für den Abend hatte allesamt Dirigent und Musikschulleiter Marcus Graf, der auch durchs Programm führte, selbst geschrieben.

Neben den Musiklehrern standen aber auch talentierte Schüler, wie Patricia Graf, Leo Heck oder die Mitglieder des Saxophon-Ensembles auf der Bühne. Für einen Paukenschlag, der die Stimmung noch einmal in die Höhe schießen ließ, sorgte Anna Perwein mit ihrer gelungenen Darbietung des „Schwipslieds“ aus der komischen Operette „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauss. Aber auch im Duett mit Ulrike Kagermeier-Cesak zeigte sie sich mit strahlendem Sopran gut bei Stimme.

Für Abwechslung in dem Opern- und Operetten-lastigen Programm sorgte Inge Zeller mit einer Eigenkomposition. Sich selbst an der Gitarre begleitend, präsentierte sie eine Interpretation des Librettos der „Lustigen Weiber von Windsor“. Mit „heute klinge ich fantastisch, morgen grandioser“ kommentierte Marcus Graf treffend die Einlage von Reiner Giera und Roland Dittrich, die an der E-Gitarre „Pinball Wizzard“ aus der Rockoper Tommy virtuos interpretierten.

Einen weiteren Höhepunkt bildeten die Potpourris unter dem Motto „Rossinis Birthday Party“ und „Can Can“. Über letzteres durften sich die Besucher gleich zweimal freuen, da es auch noch einmal als furiose Zugabe gespielt wurde.

Alles in allem ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Abend mit vielen klangvollen Zutaten, der von den Besuchern nicht nur mit jubelndem Applaus, sondern im Anschluss noch mit Lobeshymnen belohnt wurde. Das Sparkassen-Team hatte nämlich dafür gesorgt, dass der Abend bei Erfrischungsgetränken und Häppchen gemütlich ausklingen konnte. 

uf

Auch interessant

Meistgelesen

Mit dem "Ferkel-Hubsi" auf Reisen
Mit dem "Ferkel-Hubsi" auf Reisen
Peitinger SPD nominiert Annette Luckner offiziell 
Peitinger SPD nominiert Annette Luckner offiziell 
Schongauer Jäger appellieren an Spaziergänger und Naturfreunde
Schongauer Jäger appellieren an Spaziergänger und Naturfreunde
Musizieren leicht gemacht: In nur fünf Wochen ein Musikstück spielen
Musizieren leicht gemacht: In nur fünf Wochen ein Musikstück spielen

Kommentare