Fahrlässigkeit ist Ursache

Küchenbrand löst Großeinsatz aus

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Die Schongauer Feuerwehr hat den Küchenbrand schnell unter Kontrolle gebracht.

Schongau - Zwei Verletzte und ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich sind die Folgen eines Küchenbrands, der in der Nacht auf Mittwoch in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses Im Tal ausgebrochen war. Das Schnelle Eingreifen der Schongauer Feuerwehr, die den Brand rasch unter Kontrolle brachte, verhinderte Schlimmeres. Die Kripo Weilheim hat die Ermittlungen übernommen.

Brandursächlich dürfte laut ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei fahrlässiges Handeln gewesen sein: Die 63-jährige Bewohnerin hatte den Herd eingeschaltet und die Küche kurzzeitig verlassen. Als sie zurückkehrte, stand die Küchenzeile bereits im Vollbrand.

Es wurden daraufhin umgehend Rettungskräfte alarmiert. Erfolglos versuchte die Frau noch zusammen mit ihrem 42-jährigen Sohn, den Brand zu löschen. Beide erlitten dabei mittelschwere Verletzungen und wurden im Klinikum Schongau behandelt. Durch das Feuer und die entstandene massive Rauchentwicklung wurden neben der Wohnung der Geschädigten noch das Treppenhaus und eine weitere Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt mussten 16 Bewohner des Mehrfamilienhauses evakuiert werden.

Im Tal hat es gebrannt

Nach Beendigung der Löscharbeiten durch die Feuerwehr übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim die Ermittlungen vor Ort. Diese werden heute mit Unterstützung des Kriminalfachkommissariats für Spurensicherung weitergeführt. Der Schaden wird nach derzeitigem Kenntnisstand auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.

chpe

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