Missliche Lage

Kuh stürzt in Futtergrube

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Die Feuerwehr Altenstadt musste die Kuh aus ihrer misslichen Lage befreien.

Altenstadt – Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde die Feuerwehr Altenstadt in den frühen Morgenstunden des Mittwochs gerufen. Gegen 6.30 Uhr schrillten die Alarmglocken, da in einem Bauernhof in Altenstadt eine Kuh zirka drei Meter tief in eine Futtergrube gefallen war. Es bestand keine Chance, den Vierbeiner ohne Hilfe der Feuerwehr aus der misslichen Lage zu befreien.

Glücklicherweise zog sich das Tier bei dem Sturz keine Verletzungen zu. Es fiel auf ein Futterbett aus getrockneten Grascobs. Um sicher zu gehen, dass die Kuh bei der Rettung friedlich bleibt, wurde ein Tierarzt hinzugezogen. Er sollte eine Beruhigungsspritze verabreichen.

Bis zum Eintreffen des Veterinärs legten die Wehrmänner vor der Grube Beckengurte aus, die ein benachbarter Landwirt herbeigeholt hat. Dazu eine Beckenklammer, mit der Tiere, die nicht mehr stehen können, hochgehoben werden. Zusätzlich brachte ein Feuerwehrler einen Gabelstabler in Stellung, mit dem das Tier empor gehoben werden sollte.

Nach einer Betäubungsspritze setzte der Tierarzt die Beckenklammer an, um noch kleine Positionsänderungen der Haltegurte vornehmen zu können. Zentimeter für Zentimeter wurde die Kuh nach oben gehoben. Nach wenigen Sekunden konnte das Tier seitlich der Grube auf den Boden gelegt werden, kurz danach stand es schon wieder auf eigenen Beinen – zwar wackelig, aber ohne Verletzungen.

hh

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