»Richtig was los«

Fluggelände Langenried: Konzentration auf schöne Tage

Flugzeug
+
Ihre Zahl am Fluggelände Langenried ist insgesamt nicht gewachsen, doch erfolgen die Starts und Landungen derzeit in größerer zeitlicher Dichte.
  • VonJohannes Jais
    schließen

Peiting – „Do isch richtig was los“. Den Satz münzte Gemeinderat Andreas Barnsteiner (BVP) auf die Starts und Landungen am Fluggelände Langenried. Die Antwort des Betreibers: Aufgrund vieler Schlechtwettertage konzentriere sich der Flugbetrieb auf sonnige und trockene Tage.

Die Zahl der Starts und Landungen im Jahr bleibt gleich; an ihr hat sich auch unter dem neuen Flugplatzhalter – Manfred Schiefele (Altenstadt) ist auf Klaus Adler (Peiting) gefolgt – nichts geändert. Der jetzige Ansprechpartner bestätigt die 500 Starts und Landungen im Jahr, die vom Luftamt Südbayern, das bei der Regierung von Oberbayern angesiedelt ist, für Langenried genehmigt wurden. Schiefele wird in der nächsten Sitzung in der kommenden Woche dem Gemeinderat vorgestellt.

Die Zahl von 500 Starts und Landungen hatte auch Gemeinderat Norbert Merk (CSU) bei der letzten Sitzung genannt, nachdem sein Kollege Barnsteiner das Thema angesprochen hatte. Barnsteiner schilderte, dass er beim Pflanzen im Wald einen verstärkten Flugbetrieb auf den Berger Wiesen wahrgenommen habe. Das Gelände dort sei nach wie vor für Hobby­flieger bestimmt „und kein Regionalflughafen“, mahnte Barnsteiner an.

Auf Nachfrage der Redaktion erklärte der neue Betreiber, sowohl die Corona-Lage als auch das wettermäßig schlechte Frühjahr hätten nun dazu geführt, dass an den wenigen schönen Tagen mehr Starts und Landungen erfolgen. Dies konzentriere sich meist aufs Wochenende; vereinzelt seien Flugbewegungen bei spätem Sonnenuntergang auch abends während der Woche festzustellen.

Auf dem Flugplatz Langenried mit seiner 400 Meter langen und 25 Meter breiten Bahn sind zwölf Maschinen stationiert. Es handelt sich um Ultra­leichtflugzeuge, die mit ein oder zwei Personen besetzt werden können und die maximal 600 Kilogramm Gesamtgewicht haben dürfen. Das Motorengeräusch ist auf 59 Dezibel begrenzt. Zum Vergleich: Im Innenraum eines Autos sind es während der Fahrt 70 bis 80 Dezibel.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

»Ein Kalle tut jedem Wahlkampf gut«
Schongau
»Ein Kalle tut jedem Wahlkampf gut«
»Ein Kalle tut jedem Wahlkampf gut«
Standbein im Wartestand: Tobias Kalbitzer über sein neues Betätigungsfeld
Schongau
Standbein im Wartestand: Tobias Kalbitzer über sein neues Betätigungsfeld
Standbein im Wartestand: Tobias Kalbitzer über sein neues Betätigungsfeld
Nah dran am Rathaus
Schongau
Nah dran am Rathaus
Nah dran am Rathaus
Tobias Kalbitzer ist 2. Bürgermeister
Schongau
Tobias Kalbitzer ist 2. Bürgermeister
Tobias Kalbitzer ist 2. Bürgermeister

Kommentare