Folgen eines Unfalls

Dem Kreisel fehlt ein Rad

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Ungewohnter Anblick: Das rote Rad steht auf der Insel im Kreisverkehr; das große graue ist zurzeit in der Werkstatt.

Peiting – Am Kreisel beim Bäcker Sesar hat Peiting derzeit ein Rad ab. Das aber aus gutem Grund! Denn das Kunstwerk befindet sich zurzeit wieder bei Künstler Marinus Wirtl in der Werkstatt. Er muss das große der beiden Räder, die als Symbol für die Peitinger Bergwerksgeschichte stehen und die Räder an den Fördertürmen darstellen, wieder gerade biegen, nachdem es bei einem Unfall im Winter beschädigt worden war.

Zurzeit steht nur das kleine rote Rad aus Stahl auf der Mittel­insel des Kreisverkehrs. Es wirkt dort, weil es flach gehalten ist und mit seinen Speichen im Vergleich zum großen nur einen geringen Durchmesser hat, ein wenig verloren.

Wie lange die Reparatur noch dauert? Marktbaumeister Fabian Kreitl erklärt, dass bei dem großen Rad nach den Maßnahmen in der Werkstatt eine Beschichtung und eine neue Lackierung erforderlich sind. Das könne noch dauern.

Das Kunstwerk war im Ende Juni 2018 bei einer Serenade seiner Bestimmung übergeben worden. Knapp tausend Gäste kamen damals zu der Feier. Anfang Januar erfasste ein Lkw-Fahrer aus Osteuropa mit einem Sattelauflieger das große der beiden Räder, das einen Durchmesser von 3,50 Meter hat. Das war in der Zeit, als es ununterbrochen schneite. Die Gemeinde ist bemüht, den Schaden über die Versicherung des Verursachers abzuwickeln. 

Johannes Jais

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