Fotovoltaik auf Förderschule

Zufrieden zeigte sich Landrat Dr. Friedrich Zeller über die Fortschritte des Landkreis-Projekts „Vom Pfaffenwinkel zum Sonnenwinkel“: „Wir sind jetzt in der Praxis schon einen guten Schritt weiter“, durfte Zeller feststellen.

Denn nach der Realschule Schongau wurde nun auch auf der Förderschule in Altenstadt eine Fotovoltaikanlage installiert, die kürzlich in Betrieb genommen wurde. Weitere Anlagen stehen bereits kurz vor der Fertigstellung. Diese entstehen an den Gymnasien in Schongau und Penzberg und den Realschulen in Weilheim und Peißenberg. Die neue Fotovoltaikanlage in Altenstadt soll mit der installierten Modulleistung von 36 Kilowatt-Peak jährlich zirka 34200 Kilowattstunden produzieren und damit etwa 20500 Kilogramm CO2 im Jahr einsparen. Die Stromproduktion entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa acht Vier-Personen-Haushalten. Die Baukosten für die Anlage beliefen sich auf 110000 Euro. Der Rektor der Altenstadter Förderschule freute sich sehr darüber, dass jetzt auf dem Dach seiner Schule aus Sonne Energie gewonnen wird und damit „aktiver Umweltschutz“ praktiziert werde, wie Schulleiter Eugen Sterner hervor hob. Im Rahmen des Projekts „Vom Pfaffenwinkel zum Sonnenwinkel“ des Landkreises Weilheim-Schongau sollen insgesamt etwa 500 Kilowatt-Peak Modulleistung auf geeigneten Dächern landkreiseigener Liegenschaften neu installiert und jährlich etwa 475000 Kilowattstunden solarer Strom zusätzlich erzeugt werden. Die Fotovoltaikanlagen sollen mit dazu beitragen, das Ziel des Landkreises Weilheim-Schongau zu erreichen, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent zu verringern. Der Landkreis hatte die Aufgabe, die Installation der Fotovoltaikanlagen zu planen und vorzubereiten, an die EVA GmbH (Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft mbH) übertragen. Wie EVA-Geschäftsführer Fritz Raab in Altenstadt ausführte, sollten die Dächer dabei auch wirtschaftlich genutzt werden, so dass sich die Investitionen für den Landkreis im länger- und mittelfristigen Bereich auch auszahlen werden. So soll die Anlage in Altenstadt vermutlich in etwa zehn bis elf Jahren ein Plus erwirtschaften, hieß es bei deren Inbetriebnahme.

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