Änderung der Eintrittspreise

Coronatarif für Altenstadts Badegäste

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Am vergangenen Samstag wurde im Freibad in Altenstadt die diesjährige Saison eröffnet. Aufgrund der etwas eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten gibt es für Käufer der Saisonkarte in diesem Jahr einen verbilligten „Coronatarif“.

Altenstadt – Bereits am 3. März dieses Jahres wurde durch den damaligen Altenstadter Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Eintrittspreise des Jahres 2019 für das Freibad auch in der diesjährigen Badesaison beizubehalten.

Daran hat sich trotz dem bedingt durch die Coronakrise etwas verspäteten Saisonbeginn am zurückliegenden 20. Juni auch nichts geändert. Zumindest nicht bei den Einzelkarten für das Freibad. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren zahlen für eine Tageskarte 2,20 Euro, Erwachsene 3,80 Euro und Familien 7 Euro. Wer als Erwachsener von 10 bis 13 Uhr oder erst ab 16.30 Uhr schwimmen geht, zahlt nur 2,50 Euro. Bei den Saisonkarten hat die Gemeinde aufgrund der wegen Corona unerlässlichen Einschränkungen beim Badebetrieb die Preise nochmals reduziert.

Bei seiner Sitzung am vergangenen Dienstag billigte der Gemeinderat einstimmig den bereits gehandhabten „Coronatarif“. Dieser beträgt bei den Saisonkarten für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren 17 Euro, für Erwachsene 34 Euro sowie für Familien und Alleinerziehende 77 Euro beziehungsweise 45 Euro. Die aktuellen Preise liegen damit bis zu 8 Euro unter dem Normaltarif und bis zu 3 Euro unter dem früheren Vorverkaufstarif. Dafür sind aber überall im Bad auch einige unvermeidbare Corona­regeln einzuhalten. Insbesondere sind Gruppenbildungen zu vermeiden und der gebotene Mindestabstand von 1,5 Meter ist auch im Freibad einzuhalten. Bürgermeister Andreas Kögl erläuterte weitere getroffene Maßnahmen, mit denen die Einhaltung der Regeln sichergestellt werden sollen.

Das große Schwimmerbecken wird in Bahnen aufgeteilt, die ausschließlich den Schwimmern vorbehalten sind. Die hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen genutzte Krake sowie Trampolin und „Ecker“ stehen in diesem Jahr nicht zur Verfügung, da sie nicht kontaktlos genutzt werden können. Das Nichtschwimmerbecken ist nach den Vorgaben der Badeaufsicht nutzbar. Allerdings bleibt das Kinder-Plantschbecken in diesem Jahr gesperrt und die Spielwiese kann nur als Liegewiese genutzt werden.

Der Kiosk hingegen ist geöffnet. Außerdem dürfen sich alle lesebeflissenen Badegäste auf den von der LEW gespendeten und von der örtlichen Bücherei mit Lesestoff befüllten Bücherschrank freuen. Man kann sich dort frei bedienen. Zur Vermeidung von möglichen Missverständnissen wies Andreas Kögl darauf hin, dass der Besitz einer Dauerkarte keine Eintrittsgarantie darstelle. Anders als die Dauerkartenbesitzer müssen sich die Tagesbesucher jedes Mal am Eingang registrieren (Name und Telefonnummer oder E-Mail). Ein entsprechender Vordruck steht über die Homepage der Gemeinde zur Verfügung. Dieser kann ausgedruckt und bereits zu Hause ausgefüllt werden. Das spart am Eingang zum Freibad nicht nur Zeit, sondern verhindert zudem ungewollte Staus.

Nebenbei gab es aber auch schon eine erste Lockerung bei den Auflagen. Die zunächst getroffene Festlegung, dass das Freibad im Alter von unter 14 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen besucht werden darf, wurde auf 12 Jahre heruntergesetzt.

Obwohl aufgrund der Größe des gesamten Areals mit etwa 630 Badegästen eine relativ große Anzahl gleichzeitig anwesend sein darf, kann es an besonders heißen und Tagen dazu kommen, dass der Eingang bei zu vielen Interessenten geschlossen werden muss. Tendenziell strebt man aber auch hier eine noch etwas höhere Anzahl an.

mel

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