Den Freiwilligen sei Dank

Abschlussfest zum 1. Freiwilligentag im Landkreis 

+
Utta Pollmeier und Gabi Königbauer (von links) hatten ganze Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung des Abschlussfestes geleistet. Ganz sicher hätten sie gerne noch einige Gäste mehr durch den informativen und kurzweiligen Abend geführt.

Peiting – Am vergangenen Samstagabend gab es über den Dächern von Peiting etwas zu feiern. Die Koordinierungsstelle für Bürgerengagement (KOBE) beim Landratsamt Weilheim-Schongau hatte gemeinsam mit der Caritas-Freiwilligenagentur „Anpacken mit Herz“ zum Abschlussfest des am 19. Oktober durchgeführten 1. Freiwilligentags im Landkreis ins Forum Pfaffenwinkel im 6. Stockwerk der Raiffeisenbank nach Peiting eingeladen.

Obwohl angekündigt, konnte Landrätin und Schirmherrin des Freiwilligentages Andrea Jochner-Weiß kurzfristig nicht teilnehmen. Genauso verhielt es sich bei der Geschäftsführerin des Caritasverbandes Weilheim-Schongau e.V. Monika Funk.

Da der Gedanke zur Durchführung eines solchen Tages von der KOBE und der Freiwilligenagentur der Caritas stammte, waren es an diesem Abend die in dem Aufgabengebiet mit viel Engagement tätigen Utta Pollmeier (KOBE) und Gabi Königbauer (Caritas), die neben ihren vielfältigen Koordinations- und Organisationsaufgaben den anwesenden Gästen Danke dafür sagen durften, dass diese mit ihrem Einsatz anderen die Möglichkeit gegeben hatten, einen Tag lang aktiv zu werden und in ehrenamtliche Arbeit reinschnuppern zu können.

Beide wussten viel Positives zum Freiwilligentag zu berichten. So wurden gut 20 mitunter sehr unterschiedliche Projekte im gesamten Landkreis angeboten, zu denen sich bis Anmeldeschluss schon 150 Interessierte hatten vormerken lassen. „Wir haben noch nicht alle Rückläufer bekommen von unseren Projekt­anbietern“, so der Hinweis von Gabi Königbauer. Daher wisse sie auch noch nicht genau, wie viele neue Leute letztlich insgesamt dabei waren.

Beide konnten aber auch berichten, dass sowohl von den Freiwilligen als auch den Projektanbietern nahezu durchweg positives Feedback gekommen war. Erstere hatten die Gemeinschaft von Jung und Alt sowie etwas Sinnvolles zu tun hervorgehoben. Letztere sahen ihre Arbeit durch die Realisierung der Projekte einmal mehr bestätigt.

Informative Gesprächsrunde

Bei der anschließenden von Christoph Heesch alias Christaldo moderierten Gesprächsrunde berichtete Josef Resch von der Alzheimer-Gesellschaft Werdenfels e.V. mit Sitz in Weilheim in sehr gefassten Worten darüber, wie man dort mobile Stationen zur Simulation der Herausforderungen von Demenzkranken baut und gestaltet, um deren tägliche Herausforderungen begreifbarer zu machen. Er bezeichnete den Freiwilligentag als schöne Erfahrung, merkte aber an, dass nur drei Besucher bei diesem Projekt dabei waren.

Klaus-Peter Schneider vom seit 16 Jahren bestehenden Projektanbieter SchülerCoaching Weilheim berichtete von deren Arbeit bei der Unterstützung von Schülern. Bei diesen handele es sich in der Regel um Problemschüler, deren Betreuung nach Verbindungsaufnahme durch den zuständigen Lehrer immer in der Schule stattfinden würde. Beim Freiwilligentag hieß es dort „Klein gegen Groß“. Ein Wettbewerb, in dem in Puncto Wissen und Geschicklichkeit Alt und Jung spielerisch gegeneinander angetreten sind.

Fotoshow, Musik und Zauberei inklusive

Mit der von Ralf Gerard erstellten Fotoshow ließ man den an 15 Einsatzorten durchgeführten Freiwilligentag noch einmal Revue passieren. Stefan Hartmann sorgte mit seiner Gitarre wenn man so will auch ehrenamtlich für die musikalische Unterhaltung. Und Christaldo wusste mit seiner auf das Thema Ehrenamt abgestimmten Zaubershow die Gäste zu begeistern.

Und dann war da noch Michaela Möckl von der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, die mittels Gebärdensprache sicherstellte, dass auch der einzig anwesende Gehörlose Sören Gericke jederzeit mit allen Informationen versorgt wurde.

Ein runder Abend

Als nach dem offiziellen Teil leckere Canapés gereicht wurden, konnten die Koordinatorinnen des Gesamtprojekts Utta Pollmeier und Gabi Königbauer sehr zufrieden mit der von ihnen geleisteten Arbeit sein. Ganz sicher hätten beide an diesem Abend aber auch gerne noch einige Gäste mehr begrüßt.

mel

Auch interessant

Meistgelesen

Alles aus der Gitarre rausholen
Alles aus der Gitarre rausholen
Zukunft der Fuchstalbahn: Beschlüsse in Kreis- und Landtag
Zukunft der Fuchstalbahn: Beschlüsse in Kreis- und Landtag
Schongaus erstes Tinyhouse?
Schongaus erstes Tinyhouse?
Schongauer Bauausschuss lehnt Sichtschutzwand in der Sonnenstraße ab
Schongauer Bauausschuss lehnt Sichtschutzwand in der Sonnenstraße ab

Kommentare