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»Freundliche Botschaft« für Biker bei Birkland

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„Leiser reiten macht sympathisch!“ Das Banner soll die Anzahl derer, die durch lautes Fahren auffallen, senken.
  • vonRasso Schorer
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Birkland – Mit klarer Botschaft begrüßt Birkland gerade seine Gäste – auch solche, die nur zur Durchfahrt da sind. Weil die Zahl derer steigt, die die Gegend als Motorradstrecke entdeckt haben, wächst auch der Ärger über jene, deren Lautstärke den Birkländern auf die Nerven geht. 

Auch Karl-Heinz Rammelsberger (links), Irene Berchtold, Rudi Baab und Martin Huber (3. bis 5. v. links) ärgern sich über die rund 20 bis 30 Prozent der Biker, die es diesbezüglich übertreiben. „Weil die Maschine zu laut ist, manipuliert ist oder weil sie falsch fahren“, nennt Huber die Gründe. „Aufdrehen kann jeder Depp“, findet Rammelsberger, selbst begeisterter Motorradfahrer. Letztes Jahr sei er auf das Problem angesprochen worden, schildert Peitings Bürgermeister Peter Ostenrieder (2. v. links). Den Reiz der Strecke, „rechtslechig“ in Richtung Landsberg, die in einem Motorrad-Guide als „Kurvenkönig“ gerühmt werde, könne er ebenso nachvollziehen, wie er die Interessen der Anlieger verstehe. „Offiziell können wir da vonseiten der Gemeinde nix machen“, stellt er jedoch klar. Den Zaun des Rückhaltebeckens habe der Markt aber gern zur Verfügung gestellt, um daran das Banner einer Privatinitiative anzubringen. Mit wohlgemerkt „freundlicher Botschaft, die zum Nachdenken anregen soll“ mahnt es hier und an weiteren Stellen zur Rücksichtnahme. 

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