Großes Besucheraufkommen auch in Coronazeiten

Wachsender Besucherdruck am Lech

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Die Natur braucht gerade jetzt Bereiche, wo der Mensch sich zurücknimmt – auch an der Litzauer Schleife.

Landkreis – Die Zeit an der frischen Luft ist gerade jetzt ein echtes Highlight für viele Menschen. Die Sonnenstrahlen locken aber auch die Blüten von Lerchensporn, Leberblümchen oder Seidelbast, Insekten, Vögel und Amphibien hervor. Da ist Rücksichtnahme gefragt.

Auch das Buschwindröschen ist ein Frühjahrsbote.

Der Frühling ist da und mit ihm nicht nur immer mehr bunte Frühlingsblüher, sondern auch eine wachsende Zahl an Freizeit- und Erholungssuchenden. „Mich persönlich freut das sehr“, schildert Lech-Rangerin Patrizia Majowski vom Lebensraum Lechtal e.V., die damit aber auch alle Hände voll zu tun hat. „Ich muss darauf achten, dass der erhöhte Besucherdruck an sensiblen oder störungsempfindlichen Stellen am Lech gering gehalten wird, um ein verträgliches Miteinander von Menschen und seltenen Tieren zu gewährleisten.“

Denn auch durch die Ausgangsbeschränkung werden zurzeit vor allem die beliebtesten Ausflugsziele wie die Litzauer Schleife noch frequentierter besucht, stellt sie fest. Majowski achtet auch auf die Einhaltung des Betretungsverbotes der Kiesbänke und -inseln des Lechs, die vom 31. März bis 31. August nicht betreten und auch mit dem Boot nicht angelandet werden dürfen.

So haben zum Beispiel der Flussregenpfeifer und der Flussuferläufer in der Litzauer Schleife das gleiche Recht auf Erholung und ein ungestörtes Dasein. Auch wenn die unberührtesten Ecken oft die schönste sind: „Die Natur braucht gerade jetzt Bereiche, wo wir Menschen uns zurücknehmen“, betont die Lech-Rangerin. „Es ist genug Platz für uns alle da“. 

kb

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