2022 doch keine Sanierung

Geduldsspiel um die Peitinger Straße

Peitinger Straße Sanierung Schongau
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Stillstand: Mit der für 2022 angepeilten Lösung für die Peitinger Straße wird es nichts.
  • VonRasso Schorer
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Schongau – Für 2022 galt sie als die große Straßenbaumaßnahme in Schongau: die Sanierung der Peitinger Straße, Staatsstraße und damit in der Zuständigkeit des Freistaats. Nun ist klar: So schnell wird das nichts.

Auf der Peitinger Straße holpert es gewaltig, aufgrund der tiefen Spurrillen ist bei Regen Tempo 30 angesagt. Mit ihrer Sanierung einhergehen soll die Sanierung und Verlegung der Friedrich-Haindl-Straße und die damit verbundene Umgestaltung des Knotenpunkts, sicherere Querungsmöglichkeiten östlich der Mühlkanalbrücke und eine verbesserte Situation für Fußgänger zwischen Schongau und Peiting.

Wie Bürgermeister Falk Sluyterman am Dienstag aber im Stadtrat mitteilte, wurde ihm und seinem Peitinger Kollegen bei einer Ortsbegehung vor der Sommerpause mitgeteilt: Aufgrund der „angespannten Haushaltslage des Freistaats, auch durch Corona“, so das Stadtoberhaupt, werde das 2022 nicht klappen. „Das müssen wir akzeptieren.“ Das Staatliche Bauamt rechne mit einer Verzögerung von einem Jahr, heißt es seitens der Stadt.Ein Zeitfenster, das man durchaus nutzen könne, fand Stadtbaumeister Sebastian Dietrich.

Zeit nutzen

Dass nun für die Planung samt Aufstellung des Bebauungsplans mehr Zeit bleibt, sei sicher kein Nachteil. Ferner laufe die Prüfung, ob die neue Ampel am Loamer Stichl losgelöst von der restlichen Maßnahme an der Peitinger Straße vorab realisiert werden könnte. Vorziehen ließen sich womöglich auch die Planungen für die Markt­oberdorfer Straße. Und den Bewohnern, die nun jahrelang unter den Begleiterscheinungen der Baustelle Mühlkanalbrücke ächzten, sei eine kleine Verschnaufpause ebenfalls zu gönnen.

Natürlich sei es ärgerlich, dass die Maßnahme in Schongau nun zunächst einmal verschoben werde muss, sagte SPD-Stadtrat Friedrich Zeller. Bezüglich der neuen Ampel gelte es, „Verschlimmbesserungen“ wie nördlich des Münztors zu vermeiden. Wichtig sei nun, Rad- und Fußverkehr „nicht weiter zu blockieren“. Dazu brauche es eine „hochgradig intelligente Ampel“ – eine, die die Geschwindigkeit nahender Objekte erkennt und zeitlich angemessen darauf reagiert. „Das wollen wir hier realisiert wissen.“

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