Anstoß im Herbst

Fußballplätze in Peitinger Kiesgrube vor Fertigstellung

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Die Konturen der neuen Fußballplätze sind an der Baustelle auf der ehemaligen Kiesgrube inzwischen gut zu erkennen.

Peiting – Die unendliche Geschichte in Sachen Bau von Fußballplätzen in der ehemaligen Peitinger Kiesgrube nähert sich langsam aber sicher dem Ende. „Im Herbst sind sie fertig, spätestens im November gibt es den ersten Anstoß“, verkündete Peitings Bürgermeister Michael Asam zuletzt bei der Hauptversammlung des TSV.

„Dann haben wir einen weiteren Meilenstein im Sport erreicht“, ergänzte Asam sichtlich erleichtert. Rund zehn Jahre sind seit den ersten Ideen vergangen, bis es zur Umsetzung ging, die bekanntlich mit sehr viel Problemen behaftet war. Angefangen von den Altlasten, die im Boden gefunden wurden, die für erhebliche Mehrkosten sorgten, bis zur Bauträgerschaft-Thematik. Ursprünglich sollten die TSV-Fußballer die zwei Plätze, einen normalen Rasenplatz und ein Kunstrasenfeld erstellen. Aus steuerlichen Gründen wurde aber umdisponiert. Jetzt ist die Gemeinde selbst Bauherr des Projekts für das rund 1,4 Millionen Euro veranschlagt sind.

Beim Blick auf die Baustelle ist auch schon einiges zu erkennen. Das Gelände ist eingeebnet, die Drainagerohre sind verlegt, und die Dimensionen der zwei neuen Plätze lassen sich in etwa abschätzen. „Wir freuen uns sehr, dass es heuer noch was wird“, ist auch Peitings Fußballer-Chef Uwe Enzmann froh, dass sich der Abschluss des langgehegten Wunsches der Abteilung abzeichnet. Auf die Fußballabteilung kommt allerdings noch einiges an Arbeit zu, da sie den Bau der neuen Umkleiden selbst stemmen müssen. „Mit den alten Plänen, die bereits vor zehn Jahren gemacht wurden, können wir nichts mehr anfangen“, berichtet Enzmann, der sich derzeit mit seiner Vorstandsmannschaft um eine neue, zeitgemäße und kostengünstige Lösung, bei der die Fußballer auch Eigenleistungen einbringen werden, kümmert.

Indessen ist auch noch offen, wie viel Geld die Gemeinde für die Altlastensanierung in die Hand nehmen muss. Peitings Kämmerer Christian Hollrieder geht davon aus, dass auf die Kommune maximal 127.000 Euro an Kosten zukommen werden. „Alles was darüber hinausgeht, bezahlt die Gesellschaft für Altlasten“, erklärte Hollrieder.

Roland Halmel

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