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Breitbandausbau: Weitere Etappen bis 2020

Schnelleres Internet verzögert sich

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Spätestens im Mai sollen rund 2.000 Haushalte in Peiting schneller surfen können.

Peiting – So mancher Peitinger, der schneller als bisher surfen möchte, muss sich in Geduld üben. Denn der Breitbandausbau verzögert sich in manchen Quartieren. Bei zirka 2.000 Haushalten, die von der Telekom innerörtlich im Eigenausbau an das schnelle Internet angebunden werden, hätte der Ausbau eigentlich Ende 2017 abgeschlossen sein sollen. Doch es gab technische Probleme. Bis Mai sollen diese aber komplett behoben sein.

Klaus Dieter Strauß, bei der Telekom Teamleiter für die Ausbauplanung und den Breitbandausbau in den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen, schilderte jetzt im Gemeinderat nochmals die aktuelle Situation beim Breitbandausbau. Der Bereich, den die Telekom ausbaut, hat eine Mindestbandbreite von 30 Megabit (Mbit) je Sekunde. Schwierigkeiten hat es u.a. an der Bergwerkstraße mit einem Kabelverzweiger nahe der Metzgerei Schmaußer und des Trachtengeschäftes Stöger gegeben. Dort soll das schnelle Internet ab Mai jedoch zur Verfügung stehen.

Was laut Klaus Strauß ebenfalls heuer in Angriff genommen wird, ist das Quartier Freistraße. Dort wird im Umfeld eines wichtigen Verteilerknotens die Versorgung mit schnellem Internet vorangetrieben. Im Mai geht’s los mit dem Ausbau in Randbereichen bis zum Windrad hinaus am Bühlach, in Hausen oder bis nach Hohenbrand (Richtung Hohenpeißenberg). Die Inbetriebnahme sei für Herbst 2018 vorgesehen, blickte Strauß im Peitinger Gemeinderat voraus. Diese Maßnahmen erfolgen innerhalb des Bayerischen Breitband-Förderprogrammes. Soll heißen: Es gibt Geld vom Staat für den Ausbau.

Mehr Geduld ist gefordert, was das schnelle Surfen in weiter entfernten Ortschaften betrifft. Gemeint sind Herzogsägmühle, der Bereich der Kläranlage am Lech und Birkland, aber auch die Weiler im Süden wie Kreut, Niederwies oder Deutenried, wo sogar an ein Kabel auf Steingadener Gebiet angeschlossen wird. Da greift das Bundesförderprogramm. Das heißt, es fließt Geld aus Berlin. Der Ausbau soll 2019 und 2020 erfolgen.

Dass einige Peitinger auf schnelles Internet warten, davon kann Stefan Kort, der geschäftsleitende Beamte, ein Lied singen. Im Rathaus würden dazu regelmäßig Anrufe eingehen. „Die Leute sehen uns von der Gemeinde gar als Kommunikationsanbieter.“ Einige würden sehnsüchtig auf höhere Datenraten warten; er könne sie nur um Geduld bitten. Andere wiederum fühlen sich veräppelt, weil sie beim Anschluss ans schnelle Internet im Eigenausbau der Telekom bereits mehrmals vertröstet worden seien.

Johannes Jais

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