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Gegen die Lichtverschmutzung in Schongau

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Von: Astrid Neumann

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Schongau Licht dunkel Lichtverschmutzung
Die Stadt Schongau will künftig mehr gegen die Lichtverschmutzung unternehmen. © Herold

Schongau – Die Stadt Schongau will künftig die Lichtverschmutzung reduzieren. Darüber waren sich die Stadträte nach einem Antrag der ALS-Fraktion einig. Die Umsetzung soll der noch einzustellende Klimamanager übernehmen.

Bei nächtlichen Spaziergängen falle vor allem das hell erleuchtete Schulzentrum ins Auge. An vielen Stellen in Schongau sei ähnlich überdimensioniertes Nachtlicht zu finden, begründet Gregor Schuppe, Vorsitzender der ALS Bunte Liste Schongau, den Antrag. „Künstliches Licht in der Nacht sorgt nicht nur dafür, dass der Sternenhimmel nicht mehr zu sehen ist, es schadet auch Mensch und Tier“, verweist Schuppe besonders auf nachtaktive Tiere und vor allem Insekten. Der Kampf gegen Lichtverschmutzung binde kaum finanzielle Mittel, er könne im Gegenteil sogar Geld und Energie einsparen.

Licht aus: Nächtliche Schulbeleuchtung

Bei der Stadtmauer beispielsweise sei man da schon unmittelbar in der Planung, so Stadtbaumeister Sebastian Dietrich, der auf die nächste Bauausschusssitzung verwies. Beim Schulzentrum müssen die umlaufenden Balkone als Fluchtwege beleuchtet sein, solange sich jemand im Gebäude befindet. Das wolle man aber noch einmal genau nachprüfen, versprach der Stadtbaumeister. Insgesamt sei die Aufgabe beim künftigen Klimamanager gut aufgehoben, befand er.

Das war auch die einhellige Meinung unter den Stadträten. Sie stimmten dem Antrag einstimmig zu.

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