Details zu den Kosten

Gemeinsamer Aufzug für die Grundschule und die Schönachschule in Altenstadt

Schönachschule Grundschule Altenstadt Aufzug
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Der geplante Aufzug muss aufgrund der in der Schönachschule als auch der Grundschule erhöhten Erdgeschosse und deren unterschiedlichen Niveaus an der Verbindungsstelle der beiden Baukörper gebaut werden.
  • Manfred Ellenberger
    VonManfred Ellenberger
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Altenstadt – Da weder das Sonderpädagogische Förderzentrum noch die sich daneben anschließende Grundschule über barrierefreie Zugänge verfügen, hatten sich der Landkreis und die Gemeinde Altenstadt zum Ziel gesetzt, beide Einrichtungen barrierefrei zu erschließen.

Bei seiner Tagung im März dieses Jahr konnte im Kreisausschuss nach der Entscheidung, einen gemeinsamen Aufzug zur barrierefreien Erschließung der Grund- und der Schönachschule Altenstadt zu bauen, noch keine Angaben zur Höhe der Kosten für die Gemeinde gemacht werden. Zwischenzeitlich musste auch die bisherige Kostenplanung des Gesamtprojekts zum Umbau des Förderzentrums von 651.000 Euro auf nunmehr 997.000 Euro korrigiert werden. Der Aufzug muss aufgrund der in beiden Gebäuden erhöhten Erdgeschosse und deren unterschiedlichen Niveaus an der Verbindungsstelle der beiden Baukörper gebaut werden. 

Für die Gemeinde Altenstadt hätte sich nach Abzug der Förderung eine Beteiligung an den Kosten in Höhe von 241.000 Euro für den vom Untergeschoss bis ins zweite Obergeschoss führenden Aufzugs ergeben. Wohlgemerkt hätte. Denn weil der Landkreis das Treppenhaus der Grundschule als zweiten Fluchtweg nutzen und sich dadurch weitere Investitionen sparen kann, ist das Landratsamt der Gemeinde entgegengekommen und hat dieser eine Kostenbeteiligung in Höhe von fix 200.000 Euro vorgeschlagen.

Bürgermeister Andreas Kögl nahm dieses Entgegenkommen des Kreises zum Anlass, dem Gemeinderat die Zustimmung nahe zu legen. Zu der Frage, wer späterer Eigentümer des Aufzugs sein wird, konnte er noch nichts sagen. Vom Prinzip her sieht er dabei aber den Landkreis als federführend. Auch wenn nach den Darlegungen des Bürgermeisters noch mehrere Fragen und Hinweise unter anderem zur Rettungsdiensttauglichkeit, den Zugangsmöglichkeiten, dem Öffnungsmechanismus und den Maßnahmen bei technischen Störungen zur Sprache kamen, stimmten letztlich alle Ratsmitglieder der Kostenbeteiligung von fix 200.000 Euro zu. Hinsichtlich der späteren Handhabung beim Betrieb des Aufzugs gab Andreas Kögl zu verstehen, dass schließlich auch die Schulen in der Verantwortung stünden und viele der vorgebrachten Punkte mittels deren Eigenorganisation geregelt würden.

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