Georgiritt auf dem Auerberg:

Brauchtums-Ritt bei bestem Wetter

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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.
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Rund 150 Pferde und Reiter kamen am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zu Ehren des Heiligen Georg auf den Auerberg.

Bernbeuren – Eine malerische Traumkulisse bot der diesjährige Georgiritt, zu dem viele Gläubige und Pferdeliebhaber zu Fuß, mit dem Rad oder Auto auf den Auerberg kamen. Am Aufstellplatz in der Helmer-Viehweide war das Bergpanorama bei strahlend blauem Himmel für die Mitwirkenden schon ein Geschenk.

Der Georgirittverein konnte dem Tag wettertechnisch ganz gelassen entgegen sehen und die Veranstaltung um 10 Uhr mit der Abholung der Geistlichkeit an der St. Georgskirche beginnen lassen. Drei Reiterzüge, sowie 22 Fahnenabordnungen der umliegenden Vereine mit den Musikkapellen Bernbeuren und Rettenbach zogen hinab zum Weiheplatz, wo ein blumengeschmückter Feldaltar auf die rund 150 Pferde und Reiter wartete.

Der Festgottesdienst selbst wurde von Bernbeurens Pfarrer Joachim Schnitzer, Pater Sajimon Vargese aus Stötten, Pfarrer Andreas Rudiger aus Konstanz/Petershausen, sowie als Hauptzelebrant Franziskanerpater Michael Hubatsch aus Füssen gehalten. Pater Hubatsch ging in seiner Predigt auf das Frühlingserwachen im April ein und ermutigte auch die Gottesdienstbesucher ihre Herzen für das Gute zu öffnen.

Der Heilige Georg werde vielerorts verehrt und sei neben dem Patron der Bauern, Pferdehalter, Pfadfinder, Ritter und Soldaten auch der Schutzpatron von England. Die Heiligen waren für andere da und der Heilige Georg habe mit dem Drachen das Sinnbild des Bösen besiegt, so der Franziskaner weiter.

Im Georgsschwur sang der Männerdreigesang (Karl Knappich, Peter Völk und Manfred Karlinger) heuer zum 45.Mal „drum geloben wir auf‘s neue dir Sankt Georg ewig Treue“. Die Heldenehrung erinnerte mit zwei an der Hand geführten schwarzen Pferden an die gefallenen Soldaten der Kriege. Festlich erklangen während der Messe und beim anschließenden Umritt die von der Auerberger Fanfarengruppe einstudierten Stücke wie der „Bayerische Präsentiermarsch“, der „Fehrbelliner Reitermarsch“ oder der Kreuzrittermarsch. Drei der Geistlichen ritten hoch zu Ross ebenfalls mit Richtung St. Georgskirche, die aber aufgrund der Renovierungsarbeiten heuer nicht umrundet werden konnte.

Den prächtigen Pferde waren teilweise Blumen und Bänder in Schweif und Mähne geflochten worden. Für alle Teilnehmer und Zuschauer des Georgiritts waren Sonnencreme und Kopfbedeckung diesmal Pflicht, „aber lieber schwitzt man ein bisschen, bevor man friert oder im Schnee steht“, konnte man einen älteren Besucher scherzen hören. Das Wetter hat den ganzen Tag gehalten, so dass alle in fröhlicher Runde die Brauchtumsveranstaltung ausklingen lassen konnten. Und wer genau hinhörte konnte auch am Nachmittag oder frühen Abend immer wieder Fanfarenklänge vom Berg bis hinunter ins Dorf vernehmen.

Kathrin Zillenbiehler

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