Geteilte Meinungen 

Ist Schongaus Bahnhof zu dunkel?

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Beim Rangieren sind die hier abgebildeten Lichter eingeschaltet. Danach muss die Hausbahnsteigbeleuchtung reichen.

Schongau – Große Aufregung um die Beleuchtung am Schongauer Bahnhof: Eine „erhebliche Gefährdung der Verkehrssicherheit“, moniert der Seniorenbeirat. „Weniger dramatisch“ sieht es Bürgermeister Falk Sluyterman. Und die Bahn? Die hält die Verhältnisse für „ausreichend“, kündigt aber Verbesserungen an.

Eine „gefährliche Finsternis“ herrsche nach Sonnenuntergang rund um die Gleisübergängen am Schongauer Bahnhof, schreibt die Beiratsvorsitzende Elisabeth Wagner in einem Brief an die Bahn. Sie beklagt die damit verbundene Stolpergefahr und ärgert sich, dass während des morgendlichen Rangierbetriebs eine weitere Beleuchtung angeschaltet, danach aber wieder gelöscht werde. Schon im November 2016 habe Bürgermeister Sluyterman die Bahn auf die Missstände hingewiesen, Besserung sei keine eingetreten.

Der Rathauschef selbst sieht die Lage „weniger akut“ und verweist darauf, dass der Stadt, ebenso wie Andreas Holzhey, dem das Bahnhofsgebäude gehört, in dem Fall die Hände gebunden seien. „Ich kann nicht mehr machen, als die Bahn darauf hinweisen und um Bearbeitung bitten.“

Das Unternehmen selbst teilt auf Anfrage des Kreisboten durch einen Sprecher mit: „Die Beleuchtung des Hausbahnsteigs am Gleis 1 reicht bis zum Gleis 3 und 4.“ Es sei ausreichend hell. „Unfälle hat es in diesem Zusammenhang noch nicht gegeben.“ Immerhin: Im Zuge des geplanten barrierefreien Ausbaus sei aber eine neue Beleuchtungsanlage angedacht. „Die Planungen dazu haben begonnen.“ Die fahrgastträchtige Verbindung nach Weilheim auf ein anderes, helleres Gleis zu verlegen, ginge aus signaltechnischen Gründen nicht. 

ras

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