Getinge: Peitinger Delegation trifft Konzernleitung: Zulieferbetrieb als Lösung?

Die Ankündigung der schwedischen Getinge-Gruppe, ihre Niederlassung in Peiting noch heuer zu schließen, hat Anfang Januar für große Aufregung und Betroffenheit im Ort gesorgt. Nach einem Treffen mit dem Vorstandsvorsitzenden der „Getinge Group“ in Kopenhagen äußert sich die Peitinger Delegation um Bürgermeister Michael Asam „verhalten optimistisch“.

Den 68 Mitarbeitern, die in Peiting Desinfektionsgeräte produzieren, war die beabsichtigte Werkschließung in den Weihnachtsferien ohne Vorwarnung verkündet worden. Eine Gruppe Kommunalpolitiker um Bürgermeister Michael Asam war am vergangenen Montag zu einem Gespräch mit der Konzernleitung nach Kopenhagen geflogen. Wie Getinge-Vorstandsvorsitzender Johan Malmquist den Peitingern erklärte, passe der Standort Peiting auf Grund seiner Größe nicht mehr zum Konzern. Und das, obwohl hier mit hervorragenden Mitarbeitern und großem Engagement positive Zahlen geschrieben werden. Doch die Initiative der Peitinger Gruppe zeigte Wirkung. So sei Malmquist vom Einsatz der Kommunalpolitiker beeindruckt gewesen, berichten Asam (SPD), Franz Seidel (Bürgervereinigung), Peter Ostenrieder und Herwig Skalitza (beide CSU). In der Diskussion wurde vorgeschlagen, in Peiting durch die Privatisierung der bisherigen Produktionsstätte einen Zulieferbetrieb zu schaffen. Neben Produkten, die Getinge in Deutschland und Zentraleuropa absetzt, könnte das Peitinger Unternehmen künftig auch Aufträge der Getinge-Group übernehmen. Wichtig sei laut Malmquist, dass während der Entscheidungsphase über die Zukunft des Peitinger Werkes parallel sehr schnell nach einer Alternativlösung gesucht werde. Peitings Kommunalpolitiker wollen nun dafür sorgen, dass der Aufbau eines neuen Zulieferbetriebes zügig auf den Weg gebracht werden kann. So soll baldmöglichst ein Runder Tisch einberufen werden, um weitere Entscheidungen treffen zu können.

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