Trotz Corona

Großer Zuspruch für das Peitinger Ferienprogramm

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Auch wenn die Bedingungen deutlich erschwert sind: Das Team um Leiterin Sonja Zila (vorne rechts) ist fest entschlossen, das diesjährige Ferienprogramm nicht ausfallen zu lassen.

Peiting – Wie entwickeln sich die Corona-Zahlen? Welche Erleichterungen – oder auch Verschärfungen – gelten in vier Wochen? Das wüsste natürlich auch das Team des Peitinger Ferienprogramms gerne. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz laufen die Planungen für die diesjährige Auflage. Und der aktuelle Stand sei ein sehr erfreulicher, berichtet Ferienprogrammleiterin Sonja Zila.

„Es ist doch so: Das Schlimmste wäre es, das Ferienprogramm abzusagen, um dann hernach festzustellen, dass es doch hätte stattfinden können“, schildert Sonja Zila. Sie hat die Leitung inne, ihr Mann Alex bringt sich verstärkt im Hintergrund ein. Dass die Verantwortlichkeit für das Ferienprogramm an den Posten des Peitinger Jugendreferenten geknüpft ist – seit Mai ist das Florian Deibler – wurde geändert.

Ebenso wenig wie die beiden Zilas wollte auch ihr Team sich der Pandemie kampflos geschlagen geben. „Alle waren sofort dabei“, freut sich Sonja Zila über das Engagement ihrer Mitstreiter. Auch und vor allem zu einem Zeitpunkt, bei dem noch vieles düsterer aussah.

Das gilt auch für die Rückmeldung auf die Ausschreibung, die im April begann. 51 Veranstalter gaben ihre Zusage – im Vergleich zu 59 im Vorjahr eine äußerst erfreuliche Zahl, ordnet Sonja Zila ein. „Ich bin echt begeistert.“

Auch darüber, dass viele Angebote, die schon seit Jahren Teil des Ferienprogramms sind, 2020 fortbestehen. „Der Römertag, die Pfadfinder, die Fischer und die Feuerwehr“, zählt die Leiterin exemplarisch auf. Lediglich die Fahrten, wie in den Skyline Park, entfallen diesmal aufgrund der größeren finanziellen Unwägbarkeit. Einer der neuen Punkte hingegen ist eine Radltour mit Bürgermeister Peter Ostenrieder zum Deutensee. Auch die Einzelhändler, deren Werbeanzeigen das Programmheft finanzieren, ziehen weiter mit.

Anmeldestart

Nun gilt es abzuwarten, wie die Anmeldungen seitens der Familien anlaufen. Los geht es am Samstag, 11. Juli, von 9.30 bis 11.30 Uhr in der Schloßberghalle, ab Montag darauf in der VHS. Die Programmhefte liegen seit Anfang der Woche in den Peitinger Schulen und Geschäften aus. Alle Infos finden sich auch auf der Homepage der Marktgemeinde. Die Planungen seien auf eine minimale Gruppengröße ausgelegt, „wir können gegebenenfalls aufstocken“, so Sonja Zila.

Klar ist aber auch: „Was wir dann wirklich durchführen können, das müssen wir schauen.“ Sie stehe in regelmäßigem Austausch mit Gesundheitsamt und dem Bayerischen Jugendring; auch die Peitinger Veranstalter werden vorab nochmals auf den neuesten Stand gebracht. In irgendeiner Form soll das Ferienprogramm aber auf jeden Fall stattfinden. „Es sind in meinen Augen die Kinder, die aufgrund der Situation in Schule und Verein derzeit am meisten zurückstecken.“

ras

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