Großfeuer in der Schongauer Lechvorstadt

Keine Brandstiftung

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Bis auf die Grundmauern niedergebrannt: Der Stall in der Lechvorstadt.

Schongau – Schwarz und verkohlt ragen die Holzbalken in den blauen Himmel, der Brandgeruch liegt noch immer in der Luft. Fast zwei Wochen ist es her, dass der Stall des ehemaligen Haindl-Fabrikguts in der Lechvorstadt den Flammen zum Opfer fiel. Noch immer ist die Kriminalpolizei auf der Suche nach der Brandursache.

Zumindest eine Sache können die Experten mittlerweile ausschließen. „Es liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Fremdverschulden vor“, sagte Christian Langmair vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Donnerstag auf Anfrage des KREISBOTEN. 

Während damit Brandstiftung so gut wie ausgeschlossen ist, geht die Suche nach der Ursache weiter. In Frage kommen laut Langmair ein technischer Defekt oder auch die Selbstentzündung des eingelagerten Heus. Derzeit arbeiten Experten an einem Gutachten, das den Hergang klären soll. Bis alle Untersuchungen abgeschlossen seien, werden allerdings noch einige Wochen vergehen, sagte der Polizeisprecher. 

Bis dahin bleibt die Ruine wohl vorerst stehen. Weil die Einsturzgefahr groß ist, ist der vorbeiführende Papiermacherweg gesperrt. Unklar ist derzeit auch noch, ob Hofbesitzer Fritz Holzhey den Stall wieder aufbauen wird und wie es für Pächter Markus Wühr weitergeht. Dieser ist mit seinen 40 Milchkühen in Sachsenried untergekommen – allerdings nur vorübergehend.

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