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Grüner Kragen in Hohenpeißenberg eingeweiht

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Von: Heinz Seifried

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Maibaum Grüner Kragen Hohenpeißenberg
Einige Muskelkraft war nötig, bis er stand: 31 Meter ist Hohenpeißenbergs neuer Maibaum hoch. © Seifried

Hohenpeißenberg – Das Bilderbuchwetter und der neue Maibaum lockten sehr viele Besucher an – der Grüne Kragen wurde eingeweiht. 

Der Grüne Kragen umfasst das Gelände westlich der neu gebauten Wohnanlagen vom Anwesen Wild und Presse des Obst- und Gartenbauvereins über den ehemaligen Biergarten und den Kinderspielplätzen im Norden. Gestaltet wurde die Anlage mit vielen Verweilmöglichkeiten vom Landschaftsarchitekten Stefan Goller aus Uffing.

Die Konzeption der Anlage sei gar nicht so einfach gewesen, schilderte Bürgermeister Thomas Dorsch bei der feierlichen Einweihung. Einige Mitbürger wollten das Gelände nur etwas aufräumen und säubern. Andere wiederum waren für einen englischen Garten. Schließlich konnte man sich dann doch auf einen Kompromiss einigen.

Die Planungen dauerten von 2017 bis 2019, Baubeginn war im März 2020 und die Fertigstellung aller Arbeiten im Juni 2021. Die Kosten beliefen sich auf 745.000 Euro und wurden von der Städtebauförderung der Regierung von Oberbayern mit 480.000 Euro bezuschusst!

Deren Vertreterin Julia Jelen bedankte sich bei allen, die mit dem Projekt zu tun hatten. Die Verantwortlichen im Rathaus, Bürgermeister Dorsch und alle anderen Beteiligten seien stets hilfreich zur Seite gestanden.

Pfarrerin Bettina Mogk von der evangelischen Kirchengemeinde betonte, dass die Zusammenarbeit der Menschen in diesen Zeiten immer wichtiger werde. Mit dem Grünen Kragen sei ein guter Ort für Zusammenarbeit in jeder Hinsicht geschaffen. Ihr katholischer Kollege Dr. Robert Kröpfl wies da­rauf hin, dass Leben Begegnung ist und Begegnungen jetzt nach der Pandemie wieder wichtiger denn je werden. Denn die Gemeinsamkeiten hätten in diesen schweren Zeiten sehr viele Belastungsproben erleiden müssen. Beide gratulierten der Gemeinde mit den Worten: „Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut!“ Dann wurde die Einweihung mit einem ökumenischen Segen beendet.

Neuer Maibaum

Der Einzug des 31 Meter hohen Maibaums zuvor war unter den Klängen des Trommlerzuges erfolgt. Unter Aufsicht des Zimmerermeisters Robert Goldbrunner wurde er mit reiner Muskelkraft in knapp zwei Stunden aufgestellt, was dann auch mit Salutschüssen der Böllerschützen gefeiert wurde.

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