1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Schongau

Grünes Licht für Tennishalle an der Lechuferstraße

Erstellt:

Von: Astrid Neumann

Kommentare

Tennis Schongau Platz Halle
Zur Straße hin soll die Dreifeld-Tennishalle entstehen. Im Hintergrund ist das Clubheim des Tennisclubs Schongau zu sehen. © Neumann

Schongau – An der Lechuferstraße, auf dem Gelände des Tennisclubs Schongau, soll eine Dreifeld-Tennishalle gebaut werden. Der Bauausschuss hat dem Vorhaben in seiner Sitzung am Dienstag bereits zugestimmt, weitere Details sollen im Stadtrat beraten werden.

Bisher stehen auf der Tennisanlage zehn Freiplätze zur Verfügung. Zur Sicherstellung des ganzjährigen Sport- und Trainingsbetriebs soll nun eine Halle entstehen, die insgesamt drei Plätze aufnimmt. Sieben Außenplätze blieben somit noch erhalten. Der Hallenneubau mit einer Länge von rund 50 Metern und einer Breite von rund 38 Metern soll die bestehende Traglufthalle ersetzen.

Südwestlich und nordwestlich des geplanten Neubaus befinden sich die Freiplätze sowie das Clubhaus des Tennisclubs, wie Stadtbaumeister Sebastian Dietrich im Bauausschuss erläuterte. So entstünde zwischen Clubheim und der neuen Halle auch eine Art Center Court, so Dietrich.

Mit dem Bauherrn sei im Vorfeld bereits eine bessere städtebauliche Integration der Tennishalle – insbesondere in Form einer Freianlagenplanung – und die Option einer Fassadenbegrünung des Hallenkörpers abgestimmt worden, so Dietrich. Auch eine Photovoltaik-Anlage sei jederzeit nachrüstbar, versicherte der Stadtbaumeister.

Insgesamt entspreche das Bauvorhaben den Zielen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Hier nannte Dietrich vor allem die Handlungsfelder Sport- und Freizeiteinrichtungen, bedarfsgerechter Ausbau und Aufwertung bestehender Sportflächen sowie die Aufwertung der Lech­uferstraße und des Festplatzes.

Wie genau die Halle auf dem Gelände platziert werden soll, ist noch nicht ganz klar. Es gibt zwei mögliche Planungsvarianten: Zum einen könnte der Neubau je drei Meter von der nördlichen und östlichen Grundstücksgrenze entfernt gebaut werden. In der zweiten Variante soll die Halle dichter in das nordöstliche Grundstückseck gerückt werden. In diesem Fall sei eine Abstandsflächenübernahme durch die Stadt erforderlich, so Dietrich. Der Tennisclub favorisiere die zweite Variante, erklärte er. Diese mache mehr möglich. Der Bauausschuss stimmte jetzt zunächst beiden Varianten zu. Über die Abstandsflächen und ein mögliches Fahrtrecht müsse dann der Stadtrat entscheiden.

„Bereicherung“

Eine „Bereicherung für den Sport“ erkannte Kornelia Funke (CSU) in der geplanten Tennishalle. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn die Halle am Hang positioniert worden wäre, erklärte Bettina Buresch (Grüne). Sie verwies auf die große Verantwortung des Stadtrates für eine behutsame Gestaltung. „Mit viel Begrünung und Sensibilität“ könnte dort aber etwas schönes entstehen. Insgesamt füge sich die Halle aber gut in das Sportgelände ein, befand Buresch. Wünschenswert wäre für sie auch noch die Schaffung einer Beach-Volleyball-Anlage in dem Areal.

Auch interessant

Kommentare