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Rückkehr der Henkerstochter

Großes Schongauer Historien-Festspiel für Sommer 2019 geplant

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So sah es bei „Die Henkerstochter“ im Jahr 2016 aus. 2019 soll „Die Henkerstochter und das Spiel des Todes“ am Bürgermeister-Schaegger-Platz zur Aufführung kommen.

Schongau – Der Verein Schongauer Sommer erhält jährlich einen Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro, das bleibt auch 2019 so. Spannender war bei der Stadtratssitzung am vergangenen Dienstag die Frage, ob dieser im kommenden Jahr einmalig um weitere 15.000 Euro erhöht wird. Denn 1. Vorstand Manfred Wo­darczyk und seine Mitstreiter haben Großes vor.

Sie peilen in Zusammenarbeit mit der Theatergruppe Treibhaus eine Welturaufführung an: Das Stück „Die Henkerstochter und das Spiel des Todes“ von Bestseller-Autor soll dann die Bühne auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz erobern.

Zehn Aufführungen binnen drei Wochen stünden dann an, die 7.000 Gäste anlocken könnten, legte Bürgermeister Falk Sluyterman dar. „Die Vorbereitungen sind im Anlaufen und können nur weitergeführt werden, wenn die finanziellen Möglichkeiten des Vereins gesichert sind“, hatte Wodarczyk stellvertretend für den Schongauer Sommer vorab in seinem Zuschuss-Antrag dargelegt.

Im Jahr 2015 hatte der Stadtrat für ein ähnliches Projekt – damals ging es darum „Die Henkerstochter“ zur Aufführung zu bringen – einen maximalen Gesamtzuschuss von 15.000 Euro bewilligt. Dieser setzte sich seinerzeit zusammen aus den 5.000 Euro laufendem und 5.000 Euro einmaligem Zuschuss sowie einem möglichen Defizitausgleich bis maximal 5.000 Euro.

Diesmal wünschte sich Wodarczyk 20.000 Euro, in denen der laufende Zuschuss und eine erneute Absicherung bereits enthalten gewesen wären. Die Verwaltung schlug derweil vor, das althergebrachte System beizubehalten.

„Das Festspiel und der Schongauer Sommer sind eine Bereicherung und mir sehr sehr wichtig“, fand Sluyterman, der eine abweichende Bezuschussung vorschlug. „Da brauchen wir nicht rumtun“, fand derweil Michael Eberle (CSU), der sich ein „klares Signal“ wünschte. Das sandten auch die anderen Fraktionen: „Eine tolle Geschichte“, lobte Barbara Karg (SPD); „wir sind voll dabei“, machte Stephan Hild für die UWV klar.

Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, dem Antrag des Vereins über 20.000 Euro zu entsprechen.

ras

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