Firmen stehen fest

Ganzes Paket vergeben

+
Die Abbrucharbeiten an der Schongauer Grundschule laufen auf vollen Touren. Die Pavillons und die Turnhalle sind bereits Geschichte.

Schongau – 18,6 Millionen Euro kostet der Neubau der Schongauer Grundschule. Ein großes Paket an Bauleistungen haben die Stadträte auf der letzten Sitzung an mehrere Firmen vergeben. Das reicht vom Baumeister und Holzbauer über den Heizungsinstallateur bis zum Elektriker, Gerüstbauer und zum Sonnenschutz. Die Leistungen umfassen knapp zehn Millionen Euro. Und: Noch im Dezember soll die Beauftragung des Dachdeckers erfolgen. Dabei ist mit zirka einer Million Euro zu rechnen.

Wie mehrfach berichtet, wird ein großer Teil der Schongauer Grundschule neu errichtet. Derzeit sind die Abbrucharbeiten in vollem Gange. Diese gehören ebenso wie die Entsorgung des Materials zum Paket I, wofür 800 000 Euro veranschlagt sind.

Der größte Bereich bei den Vergaben ist das Paket II, das auf der letzten Stadtratssitzung so bewilligt wurde, wie es die Verwaltung vorgeschlagen hatte. Mit einer einzigen Ausnahme. Bei den Arbeiten fürs Eindecken der Dächer wird das Ergebnis der Submission am Freitag, 16. Dezember, abgewartet. Denn die Räte haben es nach dem Einwand von Michael Eberle abgelehnt, den Bürgermeister im Voraus zu ermächtigen, diese Vergabe vorzunehmen. Dabei geht es um Kosten in einer Höhe von knapp einer Million Euro. Wenn dies mitgerechnet wird, so sind bis Dezember 2016 bereits Dreiviertel aller Leistungen beauftragt worden, wie Sebastian Dietrich vom Stadtbauamt erklärt.

13 Klassen, Turnhalle und Mensa

Zum Neubau gehören 13 Klassenzimmer, die Räume für den Kinderhort, die Turnhalle im Untergeschoss und die Mensa im Erdgeschoss. Sie wird die große Versorgungsstation für das gesamte Schulzentrum. Der Staat gewährt zum Neubau Zuschüsse von gut fünf Millionen Euro.

Die Vergaben im Überblick:

• Ein großer Brocken sind die Baumeisterarbeiten. Ausgeführt werden sie von einer Firma aus Bad Wörishofen für 3,3 Millionen Euro.

• Für den Einbau der Lüftung werden Handwerker einer Fried­berger Firma sorgen. Das Angebot lautet auf 837 000 Euro.

• Die Sanitärinstallation übernimmt ein Fachbetrieb aus Schongau. Dafür sind 341 000 Euro veranschlagt.

• Ungefähr genauso teuer ist die Heizungsanlage samt Einbau. Kostenpunkt: 345 000 Euro. Beauftragt ist eine Firma aus Landsberg.

• Im Bereich Holzbau kam eine Firma aus Bad Feilnbach zum Zug. Die Angebotssumme lautete auf 268 000 Euro.

• Für die Gebäudeautomation wird eine Firma aus Otterfing zuständig sein. Die Vergabe erfolgte zu einem Angebotspreis von 320 000 Euro.

• Aus Seeg kommt die Firma, die sich um die Elektroinstallation im Neubau kümmert. 878 000 Euro sind dafür aufzuwenden.

• Den Gerüstbau erledigt ein Betrieb aus Neusäß. Kostenpunkt: 25 000 Euro.

• Des Weiteren ist die Blitzschutzanlage vergeben worden. Sie wird von Handwerkern eines Marktoberdorfer Betriebes angebracht. Preis: 19 000 Euro.

• Unverzichtbar ist ein Aufzug. Eine Firma aus Augsburg wird für die Montage zuständig sein. Kostenpunkt: 55 000 Euro.

• Für Arbeiten an der Fassade inklusive Sonnenschutz ist das Ergebnis der Submission noch nicht endgültig geprüft. Dennoch erfolgte die Vergabe. Und zwar dergestalt, dass der Bürgermeister einen der drei preislich günstigsten Bieter beauftragt. Dabei ist mit Kosten bis zu 1,45 Millionen Euro zu rechnen.

jj

Auch interessant

Meistgelesen

Positive Bilanz nach zwölf Tagen Historischer Markt
Positive Bilanz nach zwölf Tagen Historischer Markt
Bauarbeiten an Hohenpeißenberger Ortsdurchfahrt
Bauarbeiten an Hohenpeißenberger Ortsdurchfahrt
Borkenkäfer-Population rund um Schongau wächst rasend schnell
Borkenkäfer-Population rund um Schongau wächst rasend schnell
Chancenlos im Wasser
Chancenlos im Wasser

Kommentare