Info-Stand zum ISEK:

Bürger reden mit

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Die Meinung der Schongauer war am vergangenen Sonntag beim ISEK-Stand gefragt.

Schongau – Ein Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) soll der Stadt Schongau helfen, sich weiterzuentwickeln (der Kreisbote berichtete). Ein wichtiges Instrument stellt da die Bürgerbeteiligung dar. Am vergangenen Sonntag hatten die Schongauer schon einmal die Gelegenheit, sich zu äußern.

Verkaufsoffener Marktsonntag, Streetfood-Festival und auf dem Marienplatz stand dazu auch noch ein oranger Pavillon mit der Aufschrift „ISEK Schongau – Ihre Meinung ist gefragt!“. Dort standen von 13 bis 17 Uhr Mitarbeiter des Münchener Fachbüros „Dragomir Stadtplanung“ als Ansprechpartner zur Verfügung. Trotz des schlechten Wetters habe man viele Anregungen erhalten, wie Projektleiterin Clara Berger auf Nachfrage sagt.

Mit einem Punktesystem konnten Interessierte positive und negative Bewertungen abgeben. Negativ sei hier besonders häufig die Radwegebeziehungen sowie Straßenverhältnisse genannt worden, sagt Berger. „Auch das gesamte Bahnhofsareal empfinden viele als Ärgernis“, so die Projektleiterin. Ebenfalls Thema bei den Besuchern des Info-Standes waren die Leerstände in der Altstadt. Gute Bewertungen hingegen erhielten der Marienplatz, die Grünstrukturen sowie das Nah­erholungsangebot. Hier wurden das Plantsch und der Bikepark, laut Berger, besonders häufig genannt. Auch der Zustand der Spielplätze erhielt insgesamt positive Bewertungen.

Neben dem Punktesystem hatten die Stand-Besucher auch die Möglichkeit eine Karte auszufüllen. Ideen für die Zukunft Schongaus sowie was die Lechstadt auszeichnet, sollten die Bürger darauf benennen. Die zweite Frage sei allerdings verhältnismäßig wenig ausgefüllt worden. Wenn dann fielen auch hier Schwimmbad, Eisstadion und Altstadt als Schongau auszeichnend.

Soweit natürlich nur der erste Überblick. Nun folgt die Auswertung von Seiten des Fachbüros. Die Ergebnisse werden auf der Homepage der Stadt veröffentlicht und sind somit für jeden einsehbar. Im Frühjahr nimmt dann der Steuerkreis seine Arbeit auf. 

Astrid Neumann

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