Sie haben sich getraut

Der Regen konnte der guten Stimmung des Brautpaares nach der Trauung nichts anhaben. Foto: Sommer

Es hätte schöneres Wetter sein können. Der Stimmung in der Kirche, vor allem aber hernach beim Fest in Hohenschwangau tat der Dauer-regen des vergangenen Samstags aber keinen Abbruch. Im Beisein von rund 400 geladenen Gästen hat die Prinzessin Felipa von Bayern dem Filmproduzenten Christian Dienst am vergangenen Samstag das Ja-Wort gegeben.

Nicht ganz, wie man es erwartet hätte, fuhren Braut und Bräutigam an der Wieskirche vor. Er kam mit Blaulicht und Sirene und entstieg einem alten V8-BMW der Münchner Polizei. Gemeinsam mit ihrem Vater Prinz Leopold von Bayern erreichte die Braut ebenfalls in einer schwarzen V8-Limousine die Wieskirche, wo das Hochzeitspaar von Johannes Eckert, dem Abt des Benediktinerklosters St. Bonifaz in München und Andechs, begrüßt wurde. Auch wenn der Dauerregen mehr Schaulustige abgehalten hatte, jubelten doch zahlreiche Zaungäste dem Paar zu. Knappe anderthalb Stunden dauerte die Zeremonie, zu der zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Adel und Film gekommen waren. So marschierten unter anderem die Kinder des Hauses Thurn und Taxis, Maria-Theresia, Elisabeth und Philipp an den zahlreichen Fotografen und Kamerateams vorbei, die schon vor dem Eintreffen der Gäste um die besten Plätze „gekämpft hatten“. Auch Fritz Wepper gab sich ein Stelldichein mit seiner Ehefrau Angela, ebenso der wegen der Plagiatsaffäre zurückgetretenen frühere Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland. Kurz vor dem Bräutigam kam auch die Mietwagenkönigin Regine Sixt sowie Herzog Franz von Bayern. Nach der Zeremonie ging es dann im schwarzen V8 nach Hohenschwangau, wo schließlich im ehemaligen Grandhotel Alpenrose gegessen und gefeiert wurde.

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