Halloween-Spektakel in der Altstadt

In Schongau sind die Hexen los

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Die Hexen hatten die Altstadt von Schongau für eine Nacht fest im Griff.

Schongau – Gemeinsam sind sie stark: Miteinander haben die „Werbegemeinschaft Altstadt Schongau“ und „Schongau belebt“ eine Veranstaltung gestemmt, die ganz nach dem Geschmack der vielen Besucher war. Die lange Hexennacht an Halloween bot stimmungsvolle Beleuchtung in pink, blau und violett an allen Geschäften, Live Musik vom Feinsten, Schmankerl und Leckerli für alle kleinen und großen Hexen.

Der Halbmond steht über dem Ballenhaus. Das Feuer in der großen Eisenschale wird von der Gruppe der Jugendgruppe der Feuerwehr entfacht. Das Ballenhaus scheint zu brennen. Flammen werden auf die Fassade projeziert. Hexen schleichen über den Platz vor der großen Bühne. Wie in einem Thriller. So auch die Musik von Michael Jackson. Die Hexen formieren sich und beginnen zu wirbeln. Die Mädchen der Tanzschule dance & more stimmen die Zuschauer ein. Die Nacht der Hexen greift um sich. 

Da schleicht eine Person mit Laterne über den Marienplatz. Es ist Magdalena, des Henker Kuisels Tochter. Angelehnt an den bekannten Roman von Oliver Pötsch wird sie eine Gruppe an alle historischen Stationen führen, um über diese geheimnisvolle Zeit zu erzählen. 74 Wissensdurstige haben sich Magdalena angeschlossen. Am Ende lüftet sie ein Geheimnis: Aus der Hexenverkleidung entpuppt sich Stadtführerin Kornelia Funke. 

Was für die Großen die Stadtführung, wird für die Kleinen im Löwenhof die Vorlesestunde. Hexe Beatrice Amberg fesselt die kleinen Besucher mit Passagen aus dem Buch „Die kleine Hexe“ an sich. Und wer selbst in geheimnisvoll dekorierter und stimmungsvoller Athmosphäre schmökern will, ist in der Bücherei am Münztor bestens aufgehoben. Bei einem Gläschen Sekt und Hexengebäck kann man, auch ohne Besen, in seine Traumwelt entfliehen.

Halloween: Hexennacht in Schongau

Auch auf die Ohren gibt’s was. Rudi Spitzeder und Band „Take off“ heizen auf der großen Bühne ein. Etwas ruhiger geht’s beim „Hutterer“ zu. Alex & Maria lassen unplugged den Abend zum Genuss werden. 

Süßes oder Saures ist die Währung, in der die Kinder bezahlt werden wollen, die von Geschäft zu Geschäft ziehen. Es sind so viele, dass alle 500 kleinen „süßen Sackerl“ von den teilnehmenden Geschäften der Werbegemeinschaft in einer halben Stunde verteilt sind. „Mit dem Ansturm hatte keiner gerechnet“, gibt Martin Kayser von „Schongau belebt“ zu und kündigt Besserung fürs nächste Jahr an. „Da lernen wir draus.“ 

Ein Erfolg ist auch der große Kürbiswettbewerb. 44 stattliche Exemplare gilt es für die Jury zu bewerten. Am Ende machen die fünf Feuerkürbisse von Leni Morris mit den historischen Helmen das Rennen. Den größten hat derweil Hermann Moritz angeschleppt. Sein Siegerexemplar kommt auf satte 133 Zentimeter Umfang.

hh

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