Ein Haus für die Zukunft

Hell und freundlich sind die Gruppenräume des neuen Mariae-Himmelfahrt-Kindergartens in der Jakob-Pfeiffer-Straße. Foto: Zerhoch

Einen Riesenkraftakt kinderleicht aussehen lassen, das ist bei der feierlichen Eröffnung des Kindergartens Mariae-Himmelfahrt am vergangenen Sonntag gelungen. Den Auftakt machte der festliche Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Der fröhliche Festzug im Anschluss, mit Blasmusik und Fahnen, ging direkt zur Feier im neu errichteten Gebäude.

Hier, in der Jakob-Pfeiffer-Straße 13, wurde für die Kleinsten vom Baby bis zum Schulalter ein hochmoderner Kindergarten mit Kinderkrippe geschaffen. Der alte Anbau am Pfarrheim war marode geworden, eine Sanierung wirtschaftlich unrentabel. Die Pfarrge-meinde Mariae Himmelfahrt beschloss daher, das Projekt mit einem neuen zeitgemäßen Ansatz in die Zukunft zu führen. In einem Jahr Bauzeit entstand unter der Leitung des Architekturbüros Bartsch-Ullmann ein Vorzeigeobjekt der Kinderbetreuung. Pfarrer Bernhard Mooser betonte im Gespräch mit dem KREISBOTEN: „Wir wollten mit der Einrichtung einer zusätzlichen Krippe ein Zeichen setzen. Es gibt immer mehr Notfälle in den Familien und wir als Kirche sehen den Bedarf für eine qualitativ hochwertige und familienfreundliche Kinderbetreuung.“ Das gute Konzept konnte auch die Diözese überzeugen, die große Mittel bereitstellte. Die hellen, lichtdurchfluteten Räume auf zwei Etagen bieten alles, was man sich als Eltern für sein Kind in seinen Zeiten außerhalb der Familie wünschen kann: duale Gruppenräume, Turnsaal, großzügige Garderoben und Flure, Schlafsaal für die Jüngsten, Brotzeitstüberl, Küchenbereiche und hochmoderne Sanitäranlagen. Vor allem: viel Platz zum Spielen. Auch das Personal hat in eigenen Räumen seine Bereiche. Es gibt drei Gruppen im Hause, so Leiterin Manuela Schülke bei der Führung. Die Schnecken, die Käfer und die Bären. Eingeteilt nach Alter und Bedürfnissen. Die Möblierung und Ausstattung ist auf dem neuesten Stand, alle Räume strahlen eine helle Freundlichkeit aus. Besonderes Augenmerk musste auf die neue Kinderkrippengruppe gelegt werden, hier hatte man ja keine Ausstattung und so wurde gleich in eine optimale Struktur investiert. Im Brotzeitstüberl kann man sich nicht nur den Inhalt seines Kindergartentäschchens schmecken lassen, sondern auch warm zu Mittag essen. Die Menüs werden geliefert oder in der Küche zubereitet. Für die Aktiven bietet der große Garten, aus einigen Räumen nun direkt über eine Veranda erreichbar, mit seiner umfangreichen Spielausstattung gute Gelegenheit, sich auszutoben. Ein Baum als Symbol Zum krönenden Abschluss gab es noch die Pflanzung eines Hausbaumes: Pfarrer Mooser legte gemeinsam mit Kindern und Eltern selbst Hand an und setzte einen Kastanienbaum. „Tut`s viel Wasser nei, und gut pflegen, damit er gute Wurzeln treibt. So a Baum ist was für Jahrzehnte!“ Ein sinnbildhafter Satz, für ein Haus, dass Familien in Zeiten neuer Herausforderungen eine Stütze sein soll.

Auch interessant

Meistgelesen

Messerstecherei in Schongau
Messerstecherei in Schongau
7. Tag der Helfer in Peiting - die Bilder
7. Tag der Helfer in Peiting - die Bilder
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Das sind die ersten 100 Kandidatinnen
Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200
Das sind die Kandidatinnen 101 bis 200

Kommentare