Herwig Skalitza nach 48 Jahren Sparkasse in Ruhestand

Sparkasse: Neuer Marktbereichsleiter in Schongau

Sparkasse Skalitza Lautenbacher Arnold Schongau Peiting
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Wechsel an der Marktbereichsspitze in Schongau: Vorstand Michael Lautenbacher (Mitte) stellte Richard Arnold (links) vor, der als Leiter des Marktbereichs in Schongau auf Herwig Skalitza (rechts) folgt.

Peiting/Landkreis – Ein echtes Urgestein der Sparkasse geht in den Ruhestand: 48 Jahre nachdem Herwig Skalitza seine Ausbildung – damals noch bei der Kreissparkasse Schongau – begonnen hat, scheidet das stellvertretende Vorstandsmitglied nun aus dem Unternehmen aus. Seine Nachfolge als Marktbereichsleiter der Sparkasse Oberland in Schongau übernimmt Richard Arnold, der weiß, dass er „große Schuhe“ übernimmt.

Im Rahmen der Informations-Reihe „Neues aus der Sparkasse“ würdigte Vorstand Michael Lautenbacher Herwig Skalitzas jahrzehntelanges Wirken für das Kreditinstitut: „Unter seiner Leitung hat der Marktbereich ein extremes Wachstum erfahren und Herwig Skalitza war auch immer 24 Stunden sieben Tage die Woche auf der Ebene der Sparkasse unterwegs!“ So sei er immer als Ansprechpartner für seine Kunden da gewesen und gleichzeitig eine Integrationsfigur für die rund 120 Mitarbeiter des Marktbereichs.

Daneben stehe Skalitzas Name auch für ein vielfältiges ehrenamtliches Engagement, sei es im Alpenverein, als Mitinitiator und Organisator des Peitinger Bauernmarktes, in der Rumänienhilfe, als Gemeinderat, wo er heuer nach 42 Jahren verabschiedet wurde, oder auch als einziges männliches Ehrenmitglied des Landfrauenchors im Pfaffenwinkel.

Der neue Marktbereichsleiter Richard Arnold tritt ebenfalls ein Heimspiel an. Er fing im Jahr 1989 bei der Sparkasse an und war bislang Leiter der Privat- und Vermögenskundenabteilung sowie ebenfalls stellvertretendes Vorstandsmitglied. Auch Arnold ist ehrenamtlich engagiert, nämlich im TSV Burggen sowie bei der Bürgerstiftung Hohenfurch. „Mit ihm wird es einen nahtlosen Übergang geben“, ist Lautenbacher überzeugt.

Skalitza selbst sagte, dass es kaum einen Tag gegeben habe, an dem er nicht gern in die Arbeit gegangen sei: „Es ist nach wie vor mein Traumberuf!“ Ob große oder kleine Kunden, Privatleute oder Firmen, ihm sei stets wichtig gewesen, am Kunden tätig zu sein. Auch die Förderung der Vereine lag ihm am Herzen. „Der Altlandkreis Schongau ist eine besondere Region“, so Skalitza, „und wir wollen auch in Zukunft bei unseren Kunden bleiben.“

Diese Werte teilt auch sein Nachfolger, der nach eigenem Bekunden „ein gut bestelltes Feld übernimmt“. Auch privat sei er „mit der Sparkasse verheiratet“ meinte Arnold in Anspielung auf seine Frau, die ebenfalls für das Unternehmen tätig ist. „Aber den Herwig kann nicht ein einzelner ersetzen!“, so Arnold.

Bianca R. Heigl

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